Unsere halbherzigen und ängstlichen Reaktionen auf den Iran sind nicht biblisch

Das Böse flieht vor der Wahrheit und dem Licht und wird von ihnen besiegt. Wenn wir tatenlos zusehen oder, schlimmer noch, uns in die Ecke verkriechen, hat es freie Bahn.

| Themen: Iran
Der EU-Außenminister Josep Borrell (links) trifft sich am Samstag in Teheran mit seinem iranischen Amtskollegen, denn statt sich den bösen Absichten der Islamischen Republik entschieden entgegenzustellen, zieht der Westen lieber wieder sinnlose Gespräche vor. Foto: EPA-EFE/ABEDIN TAHERKENAREH

Die laue Reaktion Amerikas und Europas auf den Iran dient nur dazu, die Ayatollahs in ihrem dämonischen Bestreben, die gesamte Region unter die repressive Fuchtel des Islam zu stellen, weiter zu ermutigen.

Man hat sie zu Recht mit der anfänglichen Reaktion Großbritanniens und Frankreichs auf die Nazi-Aggression im Vorfeld des Zweiten Weltkriegs verglichen. Sicher, sie waren nicht glücklich darüber. Aber sie waren auch nicht bereit, etwas dagegen zu unternehmen.

Israel hingegen hat seine Lektion gelernt. Die Juden in Europa waren zunächst ähnlich blind für das, wozu die Nazis wirklich fähig waren, und erkannten erst, was geschah, als es schon zu spät war.

Die Juden Israels werden denselben Fehler nicht noch einmal begehen. Aus diesem Grund hat Israels kompromissbereiter Interims-Premierminister und Außenminister Yair Lapid am Sonntag seinen Amtskollegen aus der Europäischen Union, Josep Borrell, in untypischer Weise dafür kritisiert, dass er erneut versucht hat, den Iran an den Verhandlungstisch zurückzuholen, obwohl es in letzter Zeit überwältigende Beweise dafür gibt, dass die Islamische Republik ihr Atomwaffenprogramm unter Missachtung aller früheren Vereinbarungen fortgesetzt hat.

Siehe: IAEA-Chef klagt: Der Iran wird nuklear werden

„Dies ist ein strategischer Fehler, der die falsche Botschaft an den Iran sendet“, schrieb Lapid an Borrell und fügte hinzu, dass der europäische Beamte „sich nicht um das Leben der israelischen Bürger kümmert“.

Damit hätte er fast gesagt, dass Europa zwar nicht mehr der Täter ist, sich aber einem weiteren Versuch, das jüdische Volk auszulöschen, nicht in den Weg stellen wird.

Ein anderer Analyst meinte, dass der Westen angesichts der iranischen Aggression Angst signalisiere, was ebenso problematisch sei wie eine laue Reaktion.

Wenn es zwei Dinge gibt, die das Böse schüren, dann sind es Angst und Gleichgültigkeit.

Das Böse flieht vor der Wahrheit und dem Licht und wird von ihnen besiegt. Wenn wir tatenlos zusehen oder, schlimmer noch, uns in die Ecke verkriechen, hat es freie Bahn.

Unsere Aufgabe ist es, ein Bollwerk gegen das Böse zu sein. Wir werden ermahnt, nicht lauwarm zu sein (Offenbarung 3,16) und den Geist der Furcht zugunsten von Gottes Geist der Kraft, Liebe und Selbstbeherrschung abzulehnen (2. Timotheus 1,7).

Wenn wir dem Bösen begegnen, das das Leben Unschuldiger bedroht, sollten wir bereit sein, Stellung zu beziehen und diejenigen zu verteidigen, denen eine Waffe (oder eine Atombombe) an den Kopf gehalten wird. Abgesehen von aller Rhetorik glauben die meisten Israelis und Araber nicht mehr, dass der „christliche“ Westen (Amerika und Europa) sie gegen die bösen Absichten der Islamischen Republik verteidigen wird.

Deshalb ist jetzt von einer „NATO“ im Nahen Osten die Rede, die aus Israel und seinen neuen arabischen Partnern bestehen soll.

Aber Israel wurde nicht wiedergeboren und wird auch nicht als Ergebnis menschlicher Bemühungen, von Bündnissen, Vereinbarungen und Garantien überleben und gedeihen. Israel steht allein aufgrund der Treue Gottes zu seinem Wort wieder unter uns. Und Israel setzt sich gegen alle Widerstände durch, weil ER es so bestimmt hat.

Wir haben eine Aufgabe zu erfüllen. Denn die Pläne des Feindes, die gottgewollte Wiederherstellung Israels rückgängig zu machen, hören nicht auf. Und unsere inbrünstigen Gebete, unser auf der Bibel basierender Aktivismus und unsere Gesten der Unterstützung für Israel sind am Ende viel effektiver als jede Runde der Pendeldiplomatie. Letztendlich werden die Entscheidungen über Israels Zukunft nicht in Washington, Teheran oder gar Jerusalem getroffen. Sie werden auf dem Thron getroffen.

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