Unruhen an Grenze zum Gazastreifen

Um die 40.000 Bewohner des Gazastreifens sind dem Aufruf der Hamas gefolgt uns haben sich heute zum Protest an mehreren Stellen in der Nähe des Grenzzaunes versammelt. An mehreren Stellen wurde Versucht, den Zaun zu beschädigen. Palästinenser berichten von 50 Toten und mehr als 1000 Verletzten.

(Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90)

Um die 40.000 Bewohner des Gazastreifens sind dem Aufruf der Hamas gefolgt uns haben sich heute zum Protest an mehreren Stellen in der Nähe des Grenzzaunes versammelt. Sie warfen Steine auf israelische Soldaten, verbrennen Reifen und versuchten, sich dem Grenzzaun zu nähern. Um möglichst viele Menschen daran zu bewegen, sich an den Protesten zu beteiligen, wurde im Gazastreifen ein Generalstreik ausgerufen. Die israelische Armee hatte am Vormittag mit Flugblättern die Bevölkerung des Gazastreifens davor gewarnt, sich an den Protesten zu beteiligen und sich dem Grenzzaun zu nähern.

Palästinensischen Meldungen zufolge sollen 50 Menschen durch Schüsse der israelischen Armee ums Leben gekommen sein. Mehr als 1000 sollen verletzt worden sein. Die Armee versuchte, mithilfe von Tränenhas die Menschen vom Grenzzaun fernzuhalten. Die meisten Protestierenden sollen sich in den nördlichen Grenzgebieten des Gazastreifens zusammengefunden haben, nicht weit vom israelischen Kibbutz Nahal Oz entfernt.

In der Nähe von Rafah erschoss die israelische Armee drei Terroristen, die dabei waren, einen Sprengkörper niederzulegen. Auch wurde ein Posten der Hamas angegriffen, nachdem von dort aus auf israelische Soldaten geschossen worden war.

Die Unruhen halten weiter an. Das Nachrichtenportal Ynet berichtete, dass die Hamas jedem Teilnehmer 100 Dollar versprochen hat, wenn er seine ganze Familie mit zu den Protesten bringen würde. Dies scheint geholfen zu haben. Der Höhepunkt der heutigen Unruhen soll noch nicht erreicht worden sein.

Auch Frauen sind heute mit zu den Protesten gekommen und bringen sich in Gefahr.

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