Trump: „Jerusalem, was für ein Erbe für Israel!“

Nach seiner Rede im Jerusalemer Israel Museum kann man laut sagen, dass Donald Trump wahrscheinlich der israelischste US-Präsident ist.

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(Foto: Yonatan Sindel/Flash90)

Nach seiner Rede im Jerusalemer Israel Museum kann man laut sagen, dass Donald Trump wahrscheinlich der israelischste US-Präsident ist. Die israelischen Medien waren von seiner Rede zum Abschluss seiner 28-stündigen Israelreise mehr als begeistert. Dies war eine historische, so wie noch kein anderer amerikanischer Präsident in Israel gesprochen hat. „Israel ist der Beweis für den unzerbrechlichen Geist des jüdischen Volkes, dass so viel gelitten hat, aber immer noch eine Hoffnung mit sich trägt“, sagte Trump in seiner Rede. Es war nicht nur wichtig, was Trump in seiner Rede sagte, sondern was er nicht in seiner Rede erwähnte. Trump hatte kein Wort über eine Zweistaatenlösung gesagt und nichts über den jüdischen Bau im biblischen Kernland Judäa und Samaria erwähnt, was der ehemalige US-Präsident immer wieder betonte. In seiner Rede betonte er die ewige Verbindung zwischen dem Volk Israel und dem Heiligen Land. Der Konflikt könne nicht für immer und ewig bestehen und sei seiner Ansicht nach lösbar.

„Im Laufe der Jahrhunderte litt das jüdische Volk unter Verfolgung, Unterdrückung, andere suchten ihre Zerstörung. Ich aber verspreche euch, meine Regierung wird immer an der Seite Israels stehen.“ Mit dieser Bemerkung erhielt Trump einen langen Applaus und einen zusätzlichen Handschlag von Netanyahu. Er sagte, wie geehrt er sei, in dieser alten historischen Stadt Jerusalem sein zu können, um von hier aus das Volk Israel und alle Menschen im Nahen Osten anzusprechen, die nach Sicherheit, Wohlstand und Frieden strebten. „Jerusalem ist eine heilige Stadt. Jerusalems Schönheit, Pracht und Erbe sind wie keine anderer Stätte auf dieser Erde. Was für ein Erbe, welch ein Erbe. Die Verbindung des jüdischen Volkes zu diesem Heiligen Land ist historisch und ewig. Sie geht tausende von Jahren zurück, bis hin zum Königreich von König David, dessen Stern jetzt stolz auf Israels blauweißer Flagge ist.“

„Gestern besuchte ich die Klagemauer und bewunderte Gottes Anwesenheit und die Ausdauer des Menschen gegenüber Ihm. Ich legte meine Hand an die Klagemauer und betete, dass Gott mir Weisheit gebe. Ich besuchte auch die Grabeskirche, die für das Christentum heilig ist. In der Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem habe ich einen Kranz niedergelegt, zur Erinnerung an der Vernichtung der sechs Millionen Juden im Holocaust. Ich habe versprochen und ich verspreche auch jetzt – nie wieder!“

Nach der Wiederholung, dass zivilisierte Nationen gemeinsam den Terrorismus bekämpfen müssten, sagte er: „Israelis werden von Terroristen ermordet. Hamas und die Hisbollah beschießen Israel mit Raketen und treffen Zivilgemeinden mit Schulkindern, die schnell in Bunker laufen müssen. IS-Dschihadisten greifen jüdische Nachbarschaften an, darunter Synagogen und die Führer des Iran fordern routinemäßig die Zerstörung Israels. Dies wird aber nicht mehr mit Donald J. Trump passieren!“

In Bezug auf den israelisch-palästinensischen Konflikt war Trump optimistisch. „Ich hatte heute Morgen ein Treffen mit dem Präsidenten Abbas und kann Ihnen sagen, dass die Palästinenser bereit sind, Frieden zu schließen. Ich weiß, dass ihr das schon einmal gehört habt, aber ich sage Euch, das ist was ich für Frieden tun kann. Auch nach dem Treffen mit meinem sehr guten Freund Benjamin, kann ich sagen, dass er Frieden will. Er liebt den Frieden, er liebt die Menschen, er liebt das israelische Volk, Benjamin Netanjahu will Frieden. Ich weiß auch, dass ein Frieden nicht einfach ist, aber mit Entschlossenheit, Kompromiss und Glaube ist ein Friede möglich.“ Zu diesem Deal sind Israelis und Palästinenser laut Trump fähig. „Im Namen von Amerika werden wir immer an eurer Seite stehen“, versprach Trump und „gemeinsam werden wir den Terror besiegen und eine neue Sicherheit für alle Kinder Gottes schaffen.“

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