MitgliederTacheles mit Aviel – Bestimmen die Wahlen wirklich unser Schicksal?

Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Wer mich kennt, weiß das. In dieser Folge: Alle reden vom Schicksal, aber welches wird eintreffen?

von Aviel Schneider | | Themen: Knesset, Wahlen, Premierminister, Tacheles
Wer bestimmt das Schicksal, der Wähler, oder Gott?
Wer bestimmt das Schicksal, der Wähler, oder Gott? Foto: pixabay

Am Dienstag wählt das Volk. Alle reden von den schicksalhaftesten Wahlen in Israels Staatsgeschichte.

„Diese Wahlen bestimmen unser Schicksal und unsere Zukunft, die Zukunft unserer Kinder“, unterstrich der israelische Ministerpräsident Yair Lapid. Im ähnlichen Worten beschrieben auch die Parteiführer des religiösen Zionismus Bezalel Smotrich und Itamar Ben Gvir die Situation. „Diese Wahlen sind vielleicht die schicksalhaftesten seit der Staatsgründung. Wir stehen kurz vor der Wende und die Regierung wird in die Hände der Rechten fallen“, so die beiden. Auf der linken Seite sagte auch Merav Michaeli, dass diese Wahlen wirklich schicksalhafte Wahlen für die Zukunft des Staates Israel sind. „Aufgrund der Politik von Smotrich und Ben Gvir, Netanjahus Kollegen, die drohen das Haus Israel zu vernichten“, so die Parteichefin der sozialistischen Arbeiterpartei.

Auch der Oppositionsführer und Likudchef Benjamin Netanjahu besteht darauf, dass diese Wahlen schicksalhaft sind und die linke Lapid-Regierung dringend verschwinden muss. Benny Gantz & Co. behaupten dasselbe. Auch die Araber. Ups, beinahe habe ich die orthodoxen Parteien vergessen, auch für diese sind die...

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5 Antworten zu “Tacheles mit Aviel – Bestimmen die Wahlen wirklich unser Schicksal?”

  1. Serubabel Zadok sagt:

    Hoffentlich fällt die israelische Regierung nicht in die Hände von Landesverrätern, die ihr eigenes Land Stück für Stück an ihre Feinde um des Friedens Willen verschenken. Frieden für Land wird niemals funktionieren, sondern nur Frieden für Frieden. Ansonsten ist das Leben nichts für Weicheier und ein harter Überlebenskampf. Israel hat keine wahren Freunde, weder Amerika noch Russland oder China. Die Regierung wird immer für ihr Existenzrecht kämpfen müssen, das wird erst am Ende der Zeit aufhören. Mit dem Verschenken von Land ist es also nicht getan und das wird auch nie zum Frieden führen. Nur durch Abschreckung lässt sich Frieden wahren, bis die Welt untergeht. Solange muss gekämpft werden. Da gibt es keine Abkürzungen oder Pausen. Wer nicht bereit zu kämpfen ist, an in der Regierung nichts verloren. Die Führung eines Landes fordert Verantwortung für das Volk und darf nicht in die Hände von Schwachlingen, Versagern und Angsthasen gelegt werden. Sonst ist der Untergang Israels vorprogrammiert. Ich hoffe, dass sich diese linken Wähler Israels dessen bewusst sind.

  2. Jörg Eberle sagt:

    Das hast Du aber mal wieder gut formuliert!!!
    Würde fast sagen – königlich (also salomonisch)
    Weiter mit viel Schalom

  3. Hans-Peter Kaiser sagt:

    Serubabel Zadok…Dem ist nichts hinzuzufügen, ganz meiner Meinung !!!

  4. Jörg Rene Rodegra sagt:

    Schicksal oder Ernte?
    Ich wünsche den Juden viel Glück bei IHRER Wahl, auch wenn sie keine haben. Zumindest ist das Ergebnis selbst gewählt, somit ihre Ernte.

    Die Wählergemeinschaft sowie auch die Wählbaren sind ein “bunter Haufen”. Alle in einen Topf geworfen erinnern sie an ein rotes Linsengericht, der Essig (geistig evtl. die Palästinenser) darinnen richt leicht säuerlich, die Linsen (die Juden?) sind aufgequollen und schwimmen in der dicken roten (dabei steht die Farbe rot doch für sozial) Brühe. Die einzelnen Gewürze (Araber, Christen, Moslems etc.) geben den nötigen Pfiff in die Suppe, damit wir uns diese munden lassen können…. es lebe die Liebe.

    Somit auch hier, aus der Sicht von Jakob, ein selbst gewähltes Leid, er hatte die Suppe für das Erstgeburtsrecht gegeben. Mit wem hatte er diese Suppe noch getauscht? War es nicht sein älterer Bruder Esau, einer von Isaaks Sons. Wer oder was könnte diesen Bruder heute darstellen, wer vertritt sein geistiges Erbe?

    Wir führen einen geistigen Kampf, gegen geistige Mächte und Gewalten, wen trifft der Schuh?

    Schalom

  5. Judith Bahmann-Hänke sagt:

    Gebet und Gelassenheit und viel Geduld/ Durchhaltekraft wünsche ich den Israelis. Das Land gehört eh dem HERRN.

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