Strand-Update

Der Strand von Ashdod war sehr schön, aber voller Bikinis

von Michael Selutin | | Themen: Guten Morgen
Foto: Corrina Kern/Flash/90

Guten Morgen liebe Leser! 

Ich hatte ganz vergessen, ein Update über unseren ersten Strandbesuch des Jahres zu machen, nachdem ich vor zwei Wochen beschrieben hatte, wie wir uns darauf vorbereiteten. Ich bin also mit meinen drei Girlies (7,5 und 4 Jahre alt) zum Strand von Ashdod gefahren. Die Spannung und Freude war bereits im Auto zu spüren, denn alle paar Minuten fragte jemand, wann wir endlich ankommen. Nach genau 39 Minuten kamen wir endlich am Strand an und folgten einer anderen orthodoxen Familie in Richtung Strand, denn ich war nicht sicher, ob dies wirklich der inoffizielle koschere Strand war, da auf Waze einfach nur „Beach“ stand.

Zur Freude meiner Girlies konnten wir sogar einer Hochzeit zuschauen, die gerade am Strand stattfand. Gerade als wir vorbeigingen, wurde die hübsche Braut zum wartenden Bräutigam gebracht und die Besucher klatschten laut Beifall. Wir standen einige Meter entfernt und schauten zu, aber wollten nicht zu lange uneingeladen bei dieser Zeremonie dabei sein. Dazu muss man wissen, dass meine Töchter große Fans von Bräuten (Kalla auf Hebräisch und Jiddisch) sind, weil sie immer so hübsche Kleider tragen. „Ich will eine Kalla sein!“ Ist ihre Antwort, wenn man sie fragt, als was sie sich zu Purim verkleiden möchten, aber auch wenn man sie fragt, was sie einmal werden wollen, wenn sie groß sind (bei uns Orthodoxen ist das eine sehr häufige Berufswahl für Frauen).

Endlich kamen wir am Wasser an und die drei sprangen sofort hinein, während ich unser Zelt aufbaute. Sarah und Racheli hatten aufgrund ihres Schwimmkurses viel weniger Angst vor dem Wasser als im letzten Jahr, aber Naomi traute sich nicht weit hinein. Ich nahm sie bei der Hand und wir gingen alle vier immer weiter ins Wasser, bis Naomi nicht mehr stehen konnte und auf meine Schultern kletterte. Die Kinder hatten großen Spaß, über die Wellen zu hüpfen und wollten gar nicht mehr heraus. Ich musste auch immer dabei sein, denn Naomi hatte allein Angst.

Später spielten sie noch im Sand, bauten Sandburgen, vergruben sich gegenseitig und hatten großen Spaß. Ich hatte zwar keine sehr entspannte Zeit, da ich immer in ihre Spiele involviert wurde, aber es hat mir auch Spaß gemacht, mit ihnen zu spielen.

Strand in Ashdod

Das Publikum am Strand war sehr gemischt. Es gab einige orthodoxe Familien, aber auch einige Besucherinnen in Bikinis, die ich doch eigentlich vermeiden wollte. Ich gab mir große Mühe, nicht in ihre Richtung zu schauen und meine Mädchen halfen mir dabei, indem sie mir keine Minute Ruhe gaben. Das Gute an unseren nicht-orthodoxen Strandnachbarn war, dass sie laute israelische Musik spielten. Ich mag israelische Popmusik mittlerweile, sie hat meist lustige Texte und ist musikalisch recht kreativ.

Nach etwa drei Stunden machten wir uns auf den Rückweg, da der Schabbat bald anfangen würde und die Kinder Hunger hatten. Natürlich hatte ich unser Essen (jedoch nicht den gefrorenen Eistee) zu Hause vergessen. Der Hunger hat geholfen, die Kinder zu motivieren, nach Hause zu fahren. Naomi schlief auf dem Rückweg ein und die anderen beiden waren so hungrig, dass sie mich alle paar Minuten fragten, wann wir endlich ankommen. Zu Hause angekommen, stürzten wir uns alle auf die Wassermelone, die ich für den Strand vorbereitet hatte, und konnten schließlich wieder gut gelaunt mit den Vorbereitungen für den Schabbat beginnen.

Und jetzt das Wetter:

 

Das Wetter für heute in Israel

Teils heuter, teils wolkig, ohne Veränderung der Temperaturen, es bleibt sommerlich warm. Für heute werden folgende Höchsttemperaturen erwartet: Jerusalem 31 Grad, Tel Aviv 30 Grad, Haifa 28 Grad, Tiberias am See Genezareth 37 Grad, am Toten Meer 38 Grad, Beersheva 35 Grad, Eilat am Roten Meer 41 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist um einen weiteren halben Zentimeter gesunken und liegt jetzt bei – 209,655 m unter dem Meeresspiegel. Es fehlen 85,5 Zentimeter bis zur oberen Grenze.

Im Namen der gesamten Redaktion von Israel Heute wünsche ich Ihnen ein angenehmes Wochenende und einen gesegneten Schabbat. Machen Sie es gut.

 

Schabbat Schalom aus Bet Schemesch!

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