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Sommerlager des Hasses

Die Sommerferien neigen sich ihrem Ende entgegen. Das ist die Zeit, wo viele Kinder das Ende der Sommercamps mit einer Feier beenden. Das Programmende des Sommerlagers der arabischen „Balad-Partei“ , Mitglied der „Gemeinsamen Liste“ in der Knesset, sah ganz anders aus.

Die Sommerferien neigen sich ihrem Ende entgegen. Das ist die Zeit, wo viele Kinder das Ende der Sommercamps mit einer Feier beenden. Das Programmende des Sommerlagers der arabischen Balad-Partei, Mitglied der Gemeinsamen Liste in der Knesset, sah ganz anders aus.

An dem Sommerlager der arabischen Partei nehmen viele arabisch-israelische Jugendliche teil. Für des Ende des Lagers hatten sich die Organisatoren etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Eine Parade durch das bei Bethlehem liegende „Flüchtlingslager“ Dheisheh, an dem die „Märtyrer“ geehrt werden sollten.

So zogen die Kinder durch das Flüchtlingslager, mit palästinensischen Fahnen und riefen: „Mit Geist und Blut werden wir dich befreien, Palästina.“

Am Ende der Parade stand ein Besuch bei Familien von Terroristen auf dem Programm. Einer der Leiter der Parade sagte: „Wir sprechen den Familien der Märtyrer unseren Respekt aus.“

Während des Sommerlagers wurden die Jugendlichen in mehrere Gruppen aufgeteilt. Die Gruppen erhielten Namen wie „Jasser Arafat“, „Izz ad-Din al-Qassam“, der Name des militärischen Arms der Hamas, oder „Gamal Abdel Nasser“, ehemaliger Präsident Ägyptens, der immer wieder zur Vernichtung Israels aufgerufen hatte.

Die Knesset-Abgeordnete und zur Balad-Partei gehörige Haneen Zoabi schrieb auf ihrer Facebookseite: „Das 18. Sommerlager ist beendet. Balad ist stolz auf seine Jugend und seine Aktivitäten für den Geist des Kampfes und der Kraft.“

Die Jugendorganisation der Partei lobte die Veranstaltung mit den Worten: „Die Inhalte und Aktivitäten, die den Kindern gegeben wurden, sind Teil des Parteiprogramms. Im Zentrum dieses Programms steht die Erziehung zur arabisch-palästinensischen Identität, zu demokratischen Werten und die Idee eines ‘Staates für alle Bürger’.“

Meor Tzemach, Vorsitzender der Nichtregierungsorganisation „Dir Jerusalem“ (Lach Yerushalayim), forderte eine polizeiliche Untersuchung der Aktivitäten der arabischen Partei. „Balad schafft unter der arabischen Gesellschaft eine nicht zu tolerierende Realität der Nationalität und Hetze gegen Israel. Man muss die gesamten anti-israelischen Aktivitäten der Balad-Partei auf sämtlichen Ebenen untersuchen und auf jede Hetze, die von der Partei kommt, sofort reagieren, zum Beispiel durch das Schließen von Büros und der Einstellung der Finanzierung.“

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Patrick Callahan

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