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Wie ist es nur möglich, dass bei freien Wahlen immer wieder Leute gewählt werden, die letztendlich ihre eigenen Wähler betrügen oder vergessen?

von Aviel Schneider |
Goldene Statue von Ministerpräsident Netanjahu vor dem Tel Aviver Rathaus Foto: Miriam Alster/Flash90

Die Präsidentschaftswahl in den USA hat Donald Trump gewonnen, obwohl er während der Wahlkampagne mehrfach betonte, die kleine Handvoll reicher Amerikaner noch reicher zu machen. Seine Wähler sind Geringverdiener und haben nur einen niedrigen Bildungsabschluss oder gar keinen. Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer. Trump will die Erbschaftssteuer abschaffen, unter der besonders die Reichen zu leiden haben.

 

Die gleiche Kritik ist auch hierzulande gegen Benjamin Netanjahu zu hören. Vor knapp zwei Jahren machten die Likudwähler zum wiederholten Male Netanjahu zum Ministerpräsidenten. Dieselben Wähler waren nur Wochen vor dem Wahltermin gegen seine Wirtschaftspolitik in der Negev-Wüste und in Galiläa auf die Straße gegangen. Netanjahus Wähler leben mehrheitlich in der Peripherie im Süden und Norden. Netanjahu scheint sie zwischen den Wahlen immer wieder zu vergessen, mit anderen Worten: Er täuscht sie. Immer wieder kreiden Bürger aus diesen Randgebieten in den Medien ihrem Kandidaten an, er würde sein Wort nicht halten. 18 Milliarden Schekel (rund 4,4 Mrd. Euro) versprach Netanjahu den Nordbewohnern in Galiläa...

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