Russisches Militär in Syrien beunruhigt Israel

Israel ist besorgt über Russlands steigende militärische Präsenz im benachbarten Syrien. Eine Entwicklung, die weitreichende Folgen für den jüdischen Staat haben könnte. Verschiedene Quellen berichten über einen massiven Zugang von militärischem Personal und Ausrüstung aus Russland in das vom Krieg erschütterte Syrien. Darunter sollen auch Kampfjets sein, um das strauchelnde Regime des Diktators Assad zu stützen.

Russisches Militär in Syrien beunruhigt Israel

Israel ist besorgt über Russlands steigende militärische Präsenz im benachbarten Syrien. Eine Entwicklung, die weitreichende Folgen für den jüdischen Staat haben könnte. Verschiedene Quellen berichten über einen massiven Zugang von militärischem Personal und Ausrüstung aus Russland in das vom Krieg erschütterte Syrien. Darunter sollen auch Kampfjets sein, um das strauchelnde Regime des Diktators Assad zu stützen.

„Wir sind informiert, dass die Russen zu einer aktiven Beteiligung übergehen,“ berichtete Amos Gilad, ein hochrangiger Berater von Verteidigungsminister Moshe Ya’alon, während einer Sicherheitskonferenz.

Die Hauptsorge ist, dass israelische Angriffe auf syrische Ziele unbeabsichtigt Verluste auf russischer Seite fordern. Das könnte Jerusalem und Moskau in einen direkten Konflikt bringen. Israel hat in der Vergangenheit diverse Luftangriffe auf Militär-Transporte des syrischen Regimes geflogen, die im Verdacht standen, Waffen an die Hisbollah-Terrormiliz im benachbarten Libanon zu liefern. Zudem ist das israelische Militär immer wieder in Konflikte mit Syrien auf den Golanhöhen verwickelt, wenn von syrischer Seite die Grenze verletzt wird und Bürgerkriegsgeschosse auf israelischem Gebiet einschlagen.

Eine zusätzliche Sorge besteht darin, dass die jüngste Entwicklung den Einfluss und die Macht der USA im Nahen Osten schwächen.

Zur gleichen Zeit reißen der Islamische Staat (IS) und andere dschihadistische Kräfte die Region auseinander. Viele Menschen, die dort leben, fühlen sich von den Vereinigten Staaten und den übrigen Mächten des Westens alleingelassen. Sie beklagen, es werde viel zu wenig getan, um die Dschihadisten zu stoppen.

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