Raketeneinschlag im Haus eines messianischen Pastors

Israel Heute spricht mit der Frau eines Pastors aus Beersheba, nachdem seine Familie „wie durch ein Wunder“ bei einem Raketenangriff der Hamas gerettet wurde

von David Lazarus | | Themen: Messianer
Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90

Eine aus dem Gazastreifen abgefeuerte Rakete schlug am Sonntagmorgen um 6 Uhr direkt auf dem Dach des Hauses der Familie Montenegro in Beersheba ein. „Um 3 Uhr morgens hörten wir den Alarm und ich sagte meinem Mann, dass wir besser in den Luftschutzkeller gehen sollten. Gott sei Dank schliefen wir im Schutzraum, als die Rakete einschlug. Niemand wurde verletzt“, sagte Kyla, die Mutter von 4 Kindern gegenüber Israel Heute.

„Ein enormer Knall weckte uns um 6 Uhr morgens auf, aber ich konnte nicht glauben, dass es unser Haus war, das getroffen wurde. Ich öffnete die schwere Metalltür des Luftschutzkellers und hörte ein lautes Geräusch von Wasser, das ins Haus rauschte und sah einen Fluss, der die Böden überflutete“, sagte Kyla. „Die Rakete muss den Solarboiler auf dem Dach getroffen haben und wegen des vielen Wassers hat die Explosion kein Feuer verursacht. Das führte dazu, dass die Rakete auf dem Dach explodierte und nicht im Haus, wo sie das ganze Haus zum Einsturz gebracht hätte.“

Kayla und ihr Mann glauben, dass dies ein Wunder war. Auch die Tatsache, dass sie beschlossen, im Luftschutzkeller zu schlafen. „Ich hatte erst letzte Woche eine Magenoperation und es fällt mir zu schwer, jedes Mal aufzustehen und zum Luftschutzkeller zu laufen, wenn wieder eine Sirene ertönt. Gott sei Dank schliefen wir im Bunker, als die Rakete einschlug“, sagte sie.“

Schäden in der Wohnung der Familie Montenegro. (Mit freundlicher Genehmigung der Familie)

Die Polizei und der Rettungsdienst trafen innerhalb weniger Minuten ein und waren überrascht, dass die Rakete direkt in das Haus einschlug und dennoch niemand verletzt wurde. Auch das Haus erlitt nur minimalen Schaden.

Die Familie Montenegro war 2003 aus Argentinien nach Israel eingewandert. „Nach dem Krieg mit dem Irak und den Scud-Raketen, die in den Stadtzentren einschlugen, wollten wir eigentlich nicht nach Israel kommen“, sagt Kyla. „Aber nachdem eines unserer Kinder in einem kritischen Zustand fast gestorben wäre und dann wieder gesund wurde, wussten wir, dass wir Alijah (Einwanderung nach Israel) machen mussten“, sagt sie.

Ihre messianische Gemeinde, die sie in der Negev-Stadt Beersheba leitet, besteht aus spanischsprachigen jüdischen Einwanderern. „Seit der Covid-Pandemie mussten wir unseren Versammlungssaal schließen und haben die gesamte Ausrüstung auf unsere Veranda verlegt. Jetzt haben wir kein Zuhause mehr und keinen Versammlungsort für unsere Gemeinde“, erklärt Kyla.

Wir fragten die Familie, was ihrer Meinung nach Israel tun sollte, um die Menschen zu schützen, besonders dort, wo sie leben, im Süden des Landes, der das Hauptziel der Kurzstreckenraketen der Hamas ist. „Ich weiß es nicht. Die Situation ist komplex. Unsere Tochter wird bald ihren Dienst in der Armee beginnen. In der Zwischenzeit glauben wir, dass es laut der Bibel keinen Frieden geben wird, bis der Messias kommt. Also warten wir und beten für den Frieden“, sagte Kyla.

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