Palästinensischer Ministerpräsident: Israel hat kein Recht, den Terror zu bekämpfen

Der Ministerpräsident der Palästinensischen Atonomiebehörde, Rami Hamdallah, hat sich in dieser Woche gegen die Israelische Reaktion auf den tödlichen Terroranschlag von Tel Aviv geäussert. Er forderte, den Moslems ein freies Betreten der Jerusalemer Altstadt zu gewährleisten.

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Der Ministerpräsident der Palästinensischen Atonomiebehörde, Rami Hamdallah, hat sich in dieser Woche gegen die Israelische Reaktion auf den tödlichen Terroranschlag von Tel Aviv geäussert. Er forderte, den Moslems ein freies Betreten der Jerusalemer Altstadt zu gewährleisten. p>

Nach dem Anschlag im Tel Aviver Sarona-Komplex stellte sich heraus, dass die beiden Terroristen aus dem südlich von Hebron gelegenen Dorf Yata stammen. Daraufhin hatten israelische Sicherheitskräfte die Umgebung hermetisch abgeriegelt und über mehrere Tage hinaus durchsucht. Später wurden die Einschränkungen grösstenteils wieder aufgehoben.

Hamdallah ist der Meinung, dass diese Schritte nicht akzeptabel seien. Das internationale Recht missachtend war der Palästinensische Ministerpräsident unnachgiebig der Meinung, dass die Palästinenser als eine „unter der Besatzung stehender Nation“ das Recht hätten, Israel mit allen notwendigen Mitteln zu bekämpfen.

Weiter forderte Hamdallah, dass Israel seine Polizeikräfte während des für die Moslems heiligen Monat des Ramadan-Festes aus der Jerusalemer Altstadt zurückziehe, wenn eine grössere Zahl palästinensischer und israelischer Araber die auf dem Tempelberg befindlichen Moscheen besuchen.

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