Neuer Lösungsvorschlag für Amona

Im vielleicht letzten Moment versuchen Ministerpräsident Netanjahu, Bildungsminister Bennet und der Vorsitzende des Landkreises Samaria eine Lösung für die Bewohner Amonas zu finden. Heute früh wurde das Auto des Bauministers Galant von Jugendlichen angegriffen, als er die Siedlung besuchte.

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(Bild: Miriam Alster/Flash90)

Im vielleicht letzten Moment versuchen Ministerpräsident Netanjahu, Bildungsminister Bennet und der Vorsitzende des Landkreises Samaria eine Lösung für die Bewohner Amonas zu finden. Man wird den Bewohnern vorschlagen, dass 24 Familien auf einem benachbarten Grundstück ihre Häuser wieder aufbauen können. Bis jetzt galt das Angebot nur für 12 Familien. Der Staat muss dann vor dem Gericht um eine einmonatige Aufschiebung der Räumung beten, damit man Zeit hat, die Häuser der Familien auf dem neuen Grundstück wieder aufzubauen. Auch dieser Vorschlag kommt dann bei den Bewohnern zu einer Abstimmung. Die Organisation “Jesh Din” (es gibt Gerechtigkeit) ist gegen den neuen Vorschlag und ist davon überzeugt, dass das Gericht den Antrag ablehnen werde.

Die Beratungen fanden in der Nacht unter Anwesenheit von Vertretern der Siedlung Amona statt. Sie sagten, man könne sehen, dass die Regierung sich um das Wohl der Bewohner sorgt und bemüht sei eine Lösung zu finden. Doch sei es keinesfalls sicher, dass der neue Lösungsvorschlag von der Mehrheit der Bewohner angenommen werde.

Unterdessen meldete das Nachrichtenportal Ynet, dass das Auto des Bauministers Galant von Jugendlichen angegriffen wurde. Der Minister kam zu einem Besuch nach Amona. Die Jugendlichen empfingen ihn mit Eiern, die auf sein Auto geworfen wurden. Sie rüttelten an dem Auto und nannten den Minister einen Verräter. Der Minister wurde vom Knessetabgeordneten des “Jüdischen Hauses” Motti Yogev und dem Vorsitzenden des Landkreises Benjamin Avi Ro’e begleitet. Sie besuchten zunächst die Synagoge der Siedlung und gingen dann durch Amona. Dabei gab es Rufe wie “Israel steht nicht zum Verkauf” und “Schluss mit der Regierung des Gerichts”. Auch wurde dem Minister vorgeworfen, gegen Beduinen, die sich in unerlaubten illegalen Siedlungen aufhalten, nicht so vorzugehen wie jetzt gegen die Bewohner Amonas.

Der Minister sagte nach seinem Besuch: „Ich bin hierher gekommen, obwohl ich wusste, dass die Gemüter erregt sind. Es darf auf keinen Fall dazu kommen, dass wir hier Bilder sehen, die uns an die Räumung von 2006 erinnern, es darf nicht zu Gewalt kommen. Wir werden dafür sorgen, dass Amona grösser und stärker werden wird.“

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