Netanjahu warnt: Israel duldet keine Verletzung seiner Souveränität

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu äußerte sich zu Beginn der wöchentlichen Kabinetts-Sitzung zu den Ereignissen von gestern und der Situation im Norden.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu äußerte sich zu Beginn der wöchentlichen Kabinetts-Sitzung zu den Ereignissen von gestern und der Situation im Norden.

„Gestern haben wir den iranischen und syrischen Kräften einen schweren Schlag versetzt und ihnen klar gemacht, dass sich unsere Vorgehensweise nicht geändert hat.“ Israel werde auch weiterhin auf jeden Versuch, seine Souveränität zu schädigen, reagieren.

„Wir werden jeden Versuch, uns zu schaden, mit einem Angriff beantworten. Das war unsere Vorgehensweise und das wird sie auch in Zukunft bleiben.“ Weiter sagte er: „Ich bin stolz auf die Bürger Israels. Gestern haben wir bewiesen, dass wir, wenn wir herausgefordert werden, vereinigt unserem Feind bekämpfen und unser Land verteidigen.

„Netanjahu sagte, er habe vor Beginn der Kabinetts-Sitzung mit einem der verletzten Piloten gesprochen und war froh zu hören, dass er auf eigenen Beinen steht und dass sich der Zustand des schwer verletzten Piloten verbessert habe.

„Wir ziehen unseren Hut vor unseren Piloten, unseren Soldaten, den Befehlshabern und den Stabsführern. Sie beschützen das Land Israel und wir sind stolz auf sie“, beendete Netanjahu seine Worte.

Bereits gestern äußerte sich Netanjahu zu den Ereignissen im Norden: „Ich habe schon seit einiger Zeit vor den Gefahren der militärischen Präsenz des Iran in Syrien gewarnt. Der Iran versucht, syrisches Land dazu zu nutzen, um Israel anzugreifen it dem Ziel, Israel zu zerstören. Heute früh hat der Iran die israelische Souveränität verletzt. Sie flogen eine Drohne von Syrien aus nach Israel. Dies zeigt, dass unsere Warnungen absolut richtig waren. Israel macht den Iran und Syrien für die heutige Aggression verantwortlich. Wir werden weiterhin alles nötige tun, um unsere Sicherheit und Souveränität zu verteidigen.“

Bild: Netanjahu traf sich zu Beratungen mit Verteidigungsminister Lieberman und Generalstabschef Eizenkot im Hauptquartier der Israelischen Armee in Tel Aviv, gestern (Foto: Ariel Hermony/Verteidigungsministerium)

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