Netanjahu unter Druck wegen Bericht über den Gaza-Krieg 2014

Die israelische Regierung steht, nach enormen Druck der Öffentlichkeit, kurz davor, die Gespräche während der Sitzungen des Sicherheitskabinetts in der Zeit des Gaza-Krieges 2014 zu veröffentlichen.

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Die israelische Regierung steht, nach enormen Druck der Öffentlichkeit, kurz davor, die Gespräche während der Sitzungen des Sicherheitskabinetts in der Zeit des Gaza-Krieges 2014 zu veröffentlichen. Und das ist kann für Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sehr unangenehm werden.
Netanjahu wurde bereits wegen seiner Fehleinschätzung bezüglich der Terrortunnels der Hamas, die den Süden Israels bedrohen, kritisiert. Die Veröffentlichung des Berichts könnte die Kritik noch weiter verschärfen.

Netanjahu und der damalige Verteidigungsminister Moshe Jaalon haben Berichten zufolge in den Kabinetts-Sitzungen nur sehr wenig Diskussionen über die Operationen während des Krieges zugelassen. Auch hätten sie der Gefahr der Terror-Tunnels erst in den letzten Wochen des Konflikts Beachtung geschenkt.

Mehrere israelische Soldaten waren während des Krieges von Hamas-Terroristen getötet worden. Sie wurden wegen der Nutzung der Tunnels von den Terroristen überrascht.

Bildungsminister Naftali Bennet, der im Jahr 2014 Mitglied des Sicherheitskabinetts war, hatte damals energisch verlangt, dass die Armee sich mehr auf das Auffinden und die Zerstörung der Tunnels konzentrieren solle. Doch Netanjahu scheint das erst angeordnet zu haben, nachdem es bereits zu mehreren tragischen Angriffen gekommen war.

Der Bericht zum Gaza-Krieg wird zurzeit vom Verteidigungsministerium überprüft, um sicher zu gehen, dass er keine wichtigen Informationen enthält, die der nationalen Sicherheit schaden könnten.

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