„Der Antisemitismus schleicht sich in Universitäten und Menschenrechtsbewegungen ein. Dort wird dann die Hetze gegen Juden und gegen Israel verschärft,“ so Bennet anlässlich des internationalen Holocaustgedenktages.
57 Prozent der Juden in Frankreich seien damit befasst, die Auswanderung zumindest zu erwägen. 7900 Juden verließen 2015 das Land in Richtung Israel. Frankreich, in dem mit rund 500.000 die meisten Juden in Europa leben, stellt damit das Auswanderungsland Nummer Eins dar. Die dortige Regierung bemüht sich, die jüdische Abwanderung zu stoppen. „Es ist eine unerträgliche Vorstellung, dass immer mehr Juden Frankreich verlassen, weil sie sich hier nicht mehr sicher fühlen“, sagte Regierungschef Manuel Valls.
Laut einer Umfrage des Magazins „Paris Match“ haben sich 70 Prozent der Franzosen dagegen ausgesprochen, dass Juden in Frankreich auf das Tragen der Kippa verzichten. Der französische Präsident Hollande bezeichnete es als unerträglich, wenn jemand sein Glaubensbekenntnis verbergen müsse.
75 Prozent der jüdischen Studenten in den USA haben während ihres Studiums schon Lippenbekenntnisse gegen Antisemitismus erlebt, und zwar innerhalb der Universität. Im Jahr 2015 nahm in London antisemitisch motivierte Kriminalität um...
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