Was ist, wenn Linke die jüdischen Siedler dazu bringen, den Schabbat zu entweihen? Wo ist da das Problem? Es war kein Zufall, dass nur zehn Tage vor einem Vorfall, der landesweit für Schlagzeilen sorgte, bei dem ein IDF-Offizier einen linken Aktivisten der israelischen Nichtregierungsorganisation Combatants for Peace (Kämpfer für den Frieden) geschubst hatte, in der Rubrik „Frag den Rabbiner“ von Arutz Sheva die Frage auftauchte, ob man am Schabbat Fotos von jüdischen „Anarchisten“ machen dürfe oder nicht. Was für das ungeschulte Auge wie eine triviale religiöse Kleinigkeit aussieht, offenbart eine alarmierende Spannung zwischen Linken und Rechten.
Bei den sogenannten „Anarchisten“ handelt es sich um Israelis, die seit Jahrzehnten nicht nur an der Seite der Palästinenser gegen „die Besatzung“ kämpfen. In vielen Fällen sind sie die Anstifter zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit den israelischen Soldaten und Siedlern. Israel seinerseits hat so gut wie nichts getan, um diese linken NGOs zu stoppen. Die Aktivisten, die Soldaten angegriffen haben, mussten mit keinerlei Konsequenzen...
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