Der israelische Verteidigungsminister Avigdor Liberman hat gestern die Orte am Grenzzaun im Norden des Landes besucht, um sich über die Fortschritte der Arbeiten zur Sicherung der israelischen Ortschaften im Norden zu informieren. Dabei handelt es sich um ein Projekt, das vor kurzem vom Kabinett genehmigt wurde. Unter anderem besuchte Liberman die Orte Kiriat Shmona und Shlomi, wo auch ein Treffen mit den Landkreisvorsitzenden des Nordens stattfand.
Insgesamt 21 Gemeinden, die sich bis zu neun Kiometer von der Grenze entfernt befinden, haben den Vorrang bekommen in Bezug auf die Investitionen und Maßnahmen des Zivilkommandos bekommen. Dafür seien 220 Millionen Shekel (52 Millionen Euro) investiert worden, erklärte Libermann nach dem Treffen.
Weiter sagte er: „Wir beabsichtigen, in allen Bereichen zu handeln: Darunter der Bau von Fluchtwegen, Warnsystemen und natürlich Schutzräume. Jeder Bewohner an der Konfrontationslinie und in Gemeinden in der Nähe des Zauns muss einen Schutzraum und nicht nur einen öffentlichen Bunker haben.“
Danach äußerte sich Liberman auch zu der Situation in Syrien: „Es ist wichrig, auf alle Veränderungen jenseits der Grenze zu achten. Damit meine ich, was in Syrien passiert. Wir sehen verschiedene Versammlungen an verschiedenen Orten, in Ankara, in Teheran, in Genf und in weiteren Orten. Dort sprechen sie über die Neugestaltung Syriens nach dem Kampf um Idlib. Doch mit allem Respekt vor allen Vereinbarungen und Einigungen, sie sind für uns nicht bindend. Was uns bindet, sind nur die Sicherheitsinteressen des Staates Israel. Alles andere Vereinbarungen, die an allen möglichen Orten getroffen wurden, sind für uns einfach irrelevant. Wir werden gewissenhaft vorgehen, um alle früheren Vereinbarungen und die Sicherheitsinteressen Israels einzuhalten“, betonte Liberman.
Bild: Avigdor Liberman bei einem Besuch im Norden des Landes (Foto: Basel Awidat/Flash90)




