Kongress fordert Biden-Regierung auf, die „unverschämte“ Besessenheit der UNO mit Israel zu bekämpfen

Ein von 42 Repräsentanten des Repräsentantenhauses unterzeichnetes, überparteiliches Schreiben kritisiert die neue, unbefristete UN-Untersuchung aller angeblichen israelischen „Kriegsverbrechen“

von Israel Heute Redaktion | | Themen: Vereinte Nationen
Die Vereinten Nationen sind erneut mit dem US-Kongress aneinandergeraten, und Israel ist der Auslöser.  Foto: Yossi Zamir/FLASH90

Die Vereinten Nationen sind wegen ihrer israelfeindlichen Besessenheit erneut mit dem US-Kongress aneinandergeraten. Die amerikanischen Gesetzgeber fordern nun von der Regierung Biden, endlich etwas dagegen zu unternehmen.

Ende Dezember genehmigten die Vereinten Nationen die Bildung einer unbefristeten Untersuchungskommission für alle angeblichen israelischen „Verbrechen“. Die UNO hat noch nie einen solchen Ansatz mit einer anderen Nation verfolgt.

Unter folgendem Link finden Sie einen vollständigen Einblick in die Angelegenheit: Die Sonderbehandlung des jüdischen Staates durch die UN

Der israelische Botschafter bei der UNO, Gilad Erdan, bezeichnete die Entscheidung als „verachtenswert und voreingenommen“.

Mindestens 42 Mitglieder des US-Repräsentantenhauses stimmen ihm zu.

In einem Schreiben an US-Außenminister Anthony Blinken befürchten die Kongressabgeordneten, dass die neue UN-Kommission „darauf abzielt, die politischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Herausforderungen für Israel zu beschleunigen und seine Legitimität zu untergraben, indem internationale Rechtsinstitutionen unter Druck gesetzt werden, gegen die israelische Führung vorzugehen.“

Die Amerikaner waren außerdem darüber verärgert, dass die Resolution zur Einrichtung dieser beispiellosen, ergebnisoffenen Untersuchung von Kriegsverbrechen zwar alles berücksichtigt, was Israel vorgeworfen wird, aber weder die abscheulichen Übergriffe von Terrorgruppen wie der Hamas noch das legitime Recht Israels, sich zu verteidigen, erwähnt.

„Dies spiegelt die anhaltende allgemeine Voreingenommenheit der UNO gegenüber Israel wider“, schrieben sie, nannten die Kommission „empörend“ und forderten, sie zu streichen.

Der Brief wurde sowohl von Republikanern als auch von Demokraten unterzeichnet.

Die stellvertretende Sprecherin des Außenministeriums, Jalina Porter, erklärte später gegenüber Reportern, die Regierung Biden sei „besorgt über die Kommission, da sie eine ungeheuerliche Voreingenommenheit [gegen] Israel und die problematische Natur der unbefristeten Dauer des Mandats feststelle“.

Porter fügte hinzu, dass das Weiße Haus nicht mit der neuen UN-Kommission zusammenarbeiten werde und alle Verbündeten auffordere, diese israelfeindlichen Bemühungen ebenfalls zu boykottieren.

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