Palästinenserchef Mahmoud Abbas hat am Wochenende die arabischen Staaten dazu aufgerufen, sich ebenso für Palästina einzusetzen. „Ich hoffe die arabischen Regierungen werden die gleiche Strategie wie diese in Jemen auch für andere arabische Länder benutzen, die unter Konflikte leiden, wie Palästina, Syrien, Irak und Libyen“, sagte Abbas im Gipfeltreffen der Arabische Liga in der ägyptischen Sinai-Halbinsel.
Konflikt
Es ist nicht Aminas erste Reise nach Israel. Zusammen mit anderen jungen Leuten aus dem Gazastreifen hat sie schon an mehreren Projekten teilgenommen, die Israelis und Palästinenser zusammenbringen wollen. Im Januar 2015 aber kommt Amina zum ersten Mal nach Tel Aviv.
Als Gläubige in der Al-Haschahusch-Moschee in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa gerade dabei gewesen sind, Amerika und den Juden den Tod zu wünschen, fanden sie selbst den Tod, als ein Selbstmordattentäter sich in jenem Moment in der Moschee in die Luft sprengte.
In Israel dürfen wieder Tomaten und Auberginen aus dem Gazastreifen verkauft werden, dies nach acht Jahren. Am Wochenende überquerten drei gefüllte Lastwagen mit Tomaten (27 Tonnen) und Auberginen (5,5 Tonnen) den Kerem-Schalom-Grenzübergang nach Israel, damit diese am ersten Wochentag, dem Sonntag, auf den israelischen Märkten ankommen.
Das Amtsgericht von Jerusalem hat in der letzten Woche bestätigt, dass es für Juden (und somit auch für christen) erlaubt ist, auf dem Tempelberg zu beten – trotz gewalttätigen Ausschreitungen von Moslems.
Das Jerusalemer Institut für Gerechtigkeit (JIJ) hat einen Bericht veröffentlicht, der die verheerenden Menschenrechtsverletzungen der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) aufdeckt.
Araber und Israelis sind seit 66 Jahren offiziell Feinde. Dabei könnten Juden und Moslems gut zusammen leben. Da braucht man nur an das Goldene Zeitalter in Spanien zu denken, in dem Juden und Moslems (Mauren) von 711 bis 1248 gut miteinander auskamen und auch später keine erklärten Feinde waren.
In Gaza herrscht eine Wasserkrise und Israel plant die Wassermenge, die es nach Gaza liefert, deswegen zu verdoppeln. Diese Lieferungen sollen die Notsituation lindern und gleichzeitig eine freundschaftliche Geste in Richtung der Palästinenser sein.
In den letzten Jahren haben sich zwei ortsansässige, arabischsprachige Christen als federführend bei den Versöhnungsbestrebungen mit den Juden hervorgetan. Um ihre Ziele zu erreichen, haben beide Männer vollkommen verschiedene Wege eingeschlagen, und haben nun einen wenig versöhnlichen Blick aufeinander geworfen.



