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MitgliederJerusalemer Konferenz beleuchtet 500 Jahre Reformation

Ende Oktober fand eine außergewöhnliche internationale Konferenz in Jerusalem statt, bei der es um den Beginn der protestantischen Reformation ging.

Foto: Broschüre der Konferenz

Bei den israelischen Organisatoren handelte es sich um drei führende akademische Institutionen, nämlich das Yad-Izhak-Ben-Zvi-Institut, die Historische Gesellschaft Israels und die Hebräische Universität Jerusalem. Ein Sponsor war der Jüdische Nationalfonds Keren Kayement. Das Kolloquium bezog sich auf die Persönlichkeit Martin Luthers sowie seinen Einfluss bzw. den der Reformation im Allgemeinen und den Einfluss des Protestantismus im Heiligen Land.

Aya Elyada, Historikerin an der Hebräischen Universität, sprach über Martin Luthers bedeutenden Beitrag zur Festigung der deutschen Nationalsprache durch die Übersetzung der Bibel ins Deutsche. Sie wies allerdings darauf hin, dass Luther sich die Freiheit herausnahm, seine eigene Auslegung in die Schrift hineinzulegen. Als Beispiel führte sie das Wort „allein“ bei Römer 3,28 an, wo es heißt: „allein durch den Glauben“. Dadurch habe Luther den Text in die Richtung seiner eigenen Theologie gelenkt, die auf die Gerechtigkeit allein durch Glauben ausgerichtet sei.

Orit Ramon von Israel‘s Open University sprach über Jerusalem in der tschechisch-böhmischen Reformation. Ihr besonderes Augenmerk galt dabei Jan Hus.

Lyndal Roper von der Universität Oxford sprach über...

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Patrick Callahan

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