„Ihr müsst verstehen: Israel wird niemals auf Jerusalem verzichten“, erklärte Dr. Dore Gold, Präsident des Jerusalem-Zentrums für öffentliche Angelegenheiten, vor dem US-Kongress. Die Verlegung der amerikanischen Botschaft nach Jerusalem wird eine politische Lösung näherbringen.“
Bild: Dori Gold (Foto: Hadas Parush/Flash90)
Auf der Veranstaltung äußerten etliche Kongressmitglieder gegenüber Gold, sie hätten sich schon immer darüber gewundert, dass amerikanische Botschaften grundsätzlich in den Hauptstädten ihren Sitz haben, nur in Jerusalem nicht. „Es geht nicht um die Frage, ob die US-Botschaft nach Jerusalem verlegt werden darf, sondern wann sie verlegt wird“, unterstrich Gold. „Das größere Übel ist aber, dass die westlichen Staaten noch nicht einmal Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkennen.“
Darin liegt laut Gold eine politische und kulturelle Gefahr, an der sich im Nahen Osten die Fantasie entzündet, Israel wäre nicht legitim und nur ein vorübergehendes Phänomen. Er erklärte den Republikanern und Demokraten, dass Israel aus dem Verlauf des Oslo-Prozesses wiederholt gelernt hat, dass die Palästinenser die Heiligen Stätten fremder Religionen missachten, was man am Grab Rahels in Bethlehem und an Josefs Grab in Nablus sehen müsse…
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