Die beiden sahen das Spiel ihrer Mannschaft Lazio Rom gegen Calsio Catania. Stadionkameras nahmen auf, wie sie unter anderem in Anspielung auf die Farben der gegenerischen Mannschaft „Giallorosse Ebreo“ (gelbroter Jude) schrien.
Die Sportsfreunde wurden wegen „Aufstachelung zum Rassenhass“ angeklagt, der Richter sprach sie jedoch frei. „Jüdischer Roma Fan“ sei kein Rassismus, sondern ein „akzeptabler und angemessener Begriff“, da „traditionell eine starke Rivalität zwischen diesen zwei Mannschaften“ herrsche. Es handle sich lediglich um sportbezogenen Spott.
Problematisch ist, dass damit beleidigende Parolen, sogar antisemitische, nicht als Beleidigung gelten, wenn sie im sportlichen Rahmen stattfinden. Die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde in Rom, Ruth Dureghello, schrieb daraufhin einen Brief, in dem sie beklagt, dass das Urteil den Begriff „Jude“ als Schimpfwort definiert und billigt. Mittlerweile hat...
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