Israels Regierung begrüßt Biden und Harris

„Warme persönliche Freundschaft“

von via TPS |
Biden zu Gast beim israelischen Präsidenten Rivlin im März 2016 Foto: Hillel Maeir/TPS

Die israelische Regierung hat US-Präsident Joe Biden und seine Vizepräsidentin Kamala Harris zum Amtsantritt am Mittwoch beglückwünscht und die Hoffnung auf eine weiterhin enge Beziehung zwischen Jerusalem und Washington geäußert.

Premierminister Benjamin Netanjahu nahm eine Botschaft auf, in der er die „warme persönliche Freundschaft, die viele Jahrzehnte zurückreicht, hervorhob“.

„Ich freue mich darauf, mit Ihnen zusammenzuarbeiten, um das amerikanisch-israelische Bündnis weiter zu stärken, den Frieden zwischen Israel und der arabischen Welt weiter auszubauen und sich gemeinsamen Herausforderungen zu stellen, allen voran der Bedrohung durch den Iran“, sagte er. Netanjahu sprach damit einen Punkt an, der sich als Streitpunkt mit der Biden-Administration erweisen könnte. Die US-Regierung unter Biden hat durchblicken lassen, dass sie zum Atomdeal mit dem Iran zurückkehren will. Israel würde sich einem solchen Schritt widersetzen.

Netanjahu wünschte Biden und Harris „den größten Erfolg. Gott segne die Vereinigten Staaten von Amerika. Gott segne Israel.“

Der israelische Präsident Reuven Rivlin hat derweil einen Brief an Biden geschickt, in dem er ihm und Harris die „allerbesten Wünsche“ Israels und „des ganzen amerikanischen Volkes“ übermittelt. „Heute beginnen Sie Ihre Amtszeit als Anführer der freien Welt, gewählt von der größten Demokratie der Welt. Möge Gott Ihre Bemühungen segnen und sie mit Erfolg krönen“, heißt es in dem Brief.

„Mr. President, manchmal muss auch das Offensichtliche gesagt werden. Die Vereinigten Staaten von Amerika haben keinen größeren Freund als den Staat Israel und das amerikanische Volk hat keinen größeren Freund als das israelische Volk“, schrieb er weiter.

„Unsere Beziehung geht über die Parteipolitik hinaus, ist in gemeinsamen Werten von Demokratie und Freiheit verwurzelt und hat die überwältigende Unterstützung unserer beiden Völker. Wir haben keinen Zweifel daran, dass die Vereinigten Staaten unter Ihrer Präsidentschaft der Sicherheit und dem Wohlstand Israels verpflichtet bleiben“, fügte er hinzu.

Er merkte an, dass der Nahe Osten „rapide Veränderungen durchmacht, viele davon sind positiv. Die jüngsten Friedensabkommen zwischen Israel und unseren Nachbarn bringen neue Hoffnung, und ich freue mich darauf, mit Ihnen zusammenzuarbeiten, um weitere Brücken in unserer Region zu bauen, auch mit unseren palästinensischen Nachbarn.“

„Gleichzeitig sehen wir uns weiterhin mit der steigenden Bedrohung durch die iranische Aggression und den Expansionsdrang konfrontiert, ebenso wie mit dem zunehmenden Antisemitismus und dem globalen Terrorismus, allesamt während der beispiellosen globalen Herausforderung von COVID-19. Nur indem wir als Verbündete und als Freunde zusammenstehen, können wir uns diesen Herausforderungen stellen. Nur indem wir als Verbündete und Freunde zusammenstehen, können wir sie besiegen“, sagte er.

Israels Außenminister Gabi Ashkenasi und Israels diplomatische Dienste sowie mehrere Regierungsmitglieder übermittelten ähnliche Botschaften.

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