Israelis verspotten den Iran wegen „pupsenden“ Mossad-Agenten

Iranische Medien berichten aufgeregt über die „Ermordung“ eines israelischen Spions, aber es war alles nur ein großer Witz

von Israel Heute Redaktion | | Themen: Iran
Foto: EPA-EFE/CHRISTIAN BRUNA

Der Konflikt mit dem Iran ist sicherlich nicht zum Lachen. Er ist tödlich ernst. Aber die Israelis haben sich schon vor langer Zeit dem Humor zugewandt, um mit den zahlreichen Bedrohungen fertig zu werden, denen ihr Land ausgesetzt ist.

Und der sich zuspitzende Schattenkrieg zwischen Israel und dem Iran ist da keine Ausnahme.

Anfang des Monats berichteten iranische Medien aufgeregt über die „Ermordung“ eines israelischen Mossad-Agenten durch einen Selbstmorddrohnenangriff in der nordirakischen Stadt Erbil.

Dies war eine willkommene Nachricht in der Islamischen Republik, nachdem so viele hochrangige iranische Wissenschaftler und Militärkommandeure, vermutlich vom Mossad, ausgeschaltet worden waren.

Aber die Reaktion Israels war nur Gelächter, und die Iraner merkten schnell, dass sie hereingelegt worden waren.

Es ist immer noch unklar, woher der Witz stammt, aber irgendwie bekamen die Iraner den Namen „Asa Flotz“ in die Hände und veröffentlichten ihn als den Namen eines mutmaßlichen Mossad-Agenten, der bei dem Angriff in Erbil getötet worden war.

Lustig ist, dass „Asa Flotz“ auf Hebräisch übersetzt „er hat gepupst“ bedeutet.

Nachdem die iranischen Medien den Fehler entdeckt hatten, zogen sie ihre Berichte zurück, und mindestens eine Online-Quelle, von der die Iraner ihre Informationen anscheinend bezogen hatten, entschuldigte sich.

Die Israelis haben sich in den sozialen Medien sehr darüber ausgelassen. Darunter war auch ein satirischer Mossad-Account auf Twitter.

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