Israel

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Israelis auf Plastiktüten-Entzug

Seit dem 1. Januar müssen israelische Supermärkte für eine Plastiktüte zehn Agorot (entspricht etwa drei Cent) verlangen.

Foto: Hadas Parush/Flash90

Die Regierung will damit die umweltschädlichen Plastiktüten reduzieren. Trotz großer Nervosität der Geschäfte und Verbaucher vor der Einführung der Maßnahme scheint sie doch erfolgreich.

„Früher achteten die Kunden in Supermärkten überhaupt nicht auf die Menge der Tüten, die sie benutzten. Oft haben Kunden ein einziges Produkt in eine Tüte getan, da sie einfach an der Kasse herumlagen“, sagte Rami Levi, Gründer einer der erfolgreichsten Supermarktketten des Landes. „Heute ist das ganz anders. Das Bewusstsein der Konsumenten hat sich total verändert. Sie gehen nicht mehr so verschwenderisch mit den Plastiktüten um.“

Immer mehr Kunden bringen zum Einkauf eigene Taschen mit. Die gefürchtete Entwöhnung erwies sich schließlich als durchführbar. Die Israelis verbrauchten bislang pro Jahr unglaubliche 2,2 Milliarden Plastiktüten. Diese Zahl hat sich nun um 80 Prozent reduziert.

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Patrick Callahan

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