Die Atomverhandlungen mit dem Iran könnten als wirkungsvolles Ablenkungsmanöver dienen – und Washington wie Jerusalem erneut Deckung verschaffen, um gemeinsam auf einen entscheidenden Krieg zuzusteuern.
Israel
Der Streit um Israel spaltet das amerikanische Christentum bis in seine Grundfesten. Er reicht von der theologischen DNA bis zur politischen Praxis, von der Frage, wie man die Bibel liest, bis zur Frage, ob Israel heute als göttlicher Segen oder als geopolitische Last betrachtet wird.
„Das Problem wird erst gelöst sein, wenn der Staat versteht, dass Einwanderung eine innere Gefahr darstellt“, sagt Aktivist Sheffi Paz gegenüber JNS.
Endlich wieder Wahlen
Nach vier Jahren steht Israel wieder vor Parlamentswahlen. Eine Wahlperiode ohne vorgezogene Neuwahlen ist in diesem Land alles andere als selbstverständlich. Seit der Staatsgründung haben nur drei Regierungen eine volle Legislaturperiode durchgehalten.
Neue Maßnahmen des Kabinetts signalisieren einen strategischen Wandel: Durchsetzung der Souveränität in Judäa und Samaria, Abschaffung diskriminierender Landgesetze und Beendigung von Illusionen, die den Terror nähren.
Neue staatliche Fördermittel zielen auf gefährdete Jugendliche in Judäa und Samaria ab, während Netanjahu eine falsche moralische Gleichsetzung mit Tausenden von palästinensischen Terroranschlägen ablehnt.
Koalitionsvertrag besagt, dass die Niederlande sich für einen „lebensfähigen palästinensischen Staat neben einem sicheren Israel“ einsetzen.
„Dies wird eine demokratische und gerechte Kommission sein“, erklärte der israelische Ministerpräsident in einer Stellungnahme und fügte hinzu, dass er als Erster aussagen werde.
Für jüdische Führungskräfte, die es gewohnt sind, Verbündete nach ihrer Größe oder strategischen Nützlichkeit zu beurteilen, ist dies eine Erinnerung daran, dass prinzipielle Unterstützung für Israel oft aus unerwarteten Quellen kommt.



