Der Kerem Schalom Grenzübergang zwischen Israel und Gaza wird mit sofortiger Wirkung geschlossen. Allerdings wird humanitäre Hilfe weiterhin in den Gazastreifen geliefert. Diese Schließung soll die in Gaza herrschende Hamas unter Druck setzen, die ihren Drachenterror seit nun 100 Tagen ohne Pause fortsetzt.
Die Hamas nannte diesen Schritt ein „Verbrechen gegen die Menschheit“ und verlangte eine Antwort der Weltgemeinschaft gegen diese nun 12 jährige „Blockade“ Gazas. Für den islamischen Dschihad war diese Schließung gar eine „Kriegserklärung“, die den Widerstand noch weiter stärken wird.
Für die Wirtschaft im Gazastreifen ist diese Grenzschließung ein schwerer Schlag, da dieser Grenzübergang die wichtigste Versorgungsader des Küstenstreifens darstellt. Auch die Fischereizone Gazas wurde von 17 Kilometern auf 11 Kilometer verkleinert, nachdem sie vor kurzem erst ausgeweitet wurde.
Das Nachrichtenportal Ynet berichtet, dass besonders Geschäftsleute in Gaza sehr verärgert über die Hamas reagierten und der Terroroganisation die Schuld an der Misere gibt. „Vor 100 Tagen begann der Marsch der Rückkehr und was hat er erreicht? Es wurde nur noch schlimmer!“ sagte ein Einwohner Gazas zu Reportern.
Archivbild: Kerem Shalom Übergang (Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90)




