Israel Heute Morgen

Wie schnell doch eine Woche vergeht Es ist schon wieder Freitag und es ist als hätte es die Sommerferien nie gegeben. Ein paar Worte über den digitalen Fortschritt bei den Banken in Israel, der nicht immer praktisch ist, gutes Bier aus Israel und natürlich das Wetter für heute aus Israel.

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Guten Morgen liebe Leser!
Wie schnell doch eine Woche vergeht Es ist schon wieder Freitag und es ist als hätte es die Sommerferien nie gegeben. Schon seit einer Woche ist unser jüngster Sohn wieder in der Schule. Sogar eine Prüfung in Geschichte hat er schon hinter sich. Der Alltag hat uns also wieder, daher ist es schön, dass wir jede Woche den Shabbat haben. Das Wochenende soll wieder sehr warm werden. Und so soll es dann auch erst einmal bleiben. Ich habe mich zu früh auf den Herbst gefreut.

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Heiter mit einem leichten Anstieg der Temperaturen. Überdurchschnittlich warm und trocken. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 33 Grad, Tel Aviv 31 Grad, Haifa 31 Grad, Tiberias am See Genezareth 40 Grad, am Toten Meer 39 Grad, Eilat am Roten Meer 40 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist um einen weiteren Zentimeter gesunken und liegt nun bei -213.94 m unter dem Meeresspiegel.

Mit der Rückkehr in den Alltag habe ich auch wieder damit begonnen, meinen Sohn morgens zur Schule zu fahren. Und dann wollte ich neben einem kleinen Einkauf noch schnell etwas Geld auf ein Konto einzahlen. Eigentlich nicht kompliziert, so dachte ich es mir jedenfalls. In die Bank rein, am Kassenschalter warten und einzahlen. Doch dazu kam es nicht. Der technische Fortschritt, die neuen Technologien, die ich sonst so gerne habe, haben mir diesmal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Als ich die Filiale betrat, konnte ich keinen Kassenschalter sehen, es gibt ihn nicht mehr. Ich fragte eine Angestellte, wie ich jetzt das Bargeld in ein Konto einzahlen könnte. Das ginge nicht mehr, ich müsse das jetzt an einem der Automaten online abwickeln. Erst die Geldscheine mithilfe des Automaten auf mein Konto überweisen und dann auf das andere Konto überweisen. Kompliziert, dachte ich mir. Das ist doch kein Fortschritt, oder? Immer mehr Banken hier in Israel, darunter auch die, die ich brauchte, verwandeln viele ihrer Filialen in Filialen ohne Kasse, also auch ohne Bargeld. Das Zauberwort lautet “Digital”. Jede Bank hat seine App für das Smartphone, mit denen man sogar Checks einlösen kann. Alles geht heute digital. So auch die Hapoalim Bank, die noch einen Schritt weiter ging und vor einem Jahr stolz ihre erste vollständig digitale Filiale vorgestellt hatte

Besonders für die älteren Menschen dieser Fortschritt ein Problem. Ich bin noch immer von den neuen Technologien begeistert, denke aber auch, dass man Rücksicht auf die Menschen nehmen sollte, die sich nicht an diese digitale Revolution gewöhnen können und einfach nur zur Bank gehen wollen, mit einem Angestellten sprechen und Geld abheben oder einzahlen möchten. Das sollte auch heute noch möglich sein. Aber wahrscheinlich wird es in der Zukunft gar kein Bargeld mehr geben. in vielen Supermärkten hier bei uns kann man auch schon an automatischen Kassen bezahlen, bargeldlos natürlich.

Auch heute sah ich in unseren Einkaufszentren wieder gut gefüllte Cafes und Restaurants. Man trifft sich zu einem gemeinsamen Frühstück oder einem schnellen Kaffee zwischendurch. Ich mag diese Freitagsatmosphäre. Das heutige Titelfoto stammt vom Carmel-Markt in Tel Aviv. Mir hat es irgendwie gefallen.Dabei fiel mir das Plakat mit den Biergläsern ins Auge. Dort wird unter anderem ein israelisches Bier mit dem Namen „Malka“ (Königin) angepriesen. Neben dem Wein, entwickelt sich in Israel auch immer mehr eine sogenannte „Bierkultur“. Es gibt mittlerweile sehr viele kleinere Privatbrauereien, die zunächst nur aus Liebe zum Bier damit begonnen hatten , es selber herzustellen. Dazu wurde oft erst einmal die heimische Küche benutzt. Zu Beginn des Jahres besuchte ich im Rahmen unseres TV-Magazins eine Privatbrauerei in Srigim im Ela-Tal. Neben einer Kostprobe der verschiedenen Biersorten erzählten mir die Eigentümer, Ohad und Ofer, wie alles angefangen hatte. Von der Liebe zum Bier bis zur eigenen Brauerei. Hier der Bericht von damals:

Die Srigim Brauerei, einen Besuch wert, auch wegen der schönen Umgebung des Ela-Tals

Auch auf dem Jerusalemer Machane Jehuda Markt können Sie an vielen Stellen eine reiche Auswahl an israelischen Boutique-Bieren einmal ausprobieren.

Und nun wünsche ich Ihnen ein wunderschönes Wochenende und einen gesegneten Shabbat. Machen Sie es gut.

Shabbat Shalom aus Modiin!

Dov

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