Israel

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Israel Heute Morgen

Endlich mal wieder so richtig frische Luft, dachte ich, als ich heute früh aus dem Haus ging. Warum kann es nicht immer so sein? Ein paar Worte über die Bewässerungsanlagen in Israel, die Diskussion um den tragischen Brückeneinsturz von gestern und natürlich das Wetter für heute in Israel.

Guten Morgen liebe Leser!
Endlich mal wieder so richtig frische Luft, dachte ich, als ich heute früh aus dem Haus ging. Warum kann es nicht immer so sein? An der Bushaltestelle roch es nach frischem Gras, kennen Sie diesen Geruch von frischer Erde, den man oft nach einem Regenfall verspürt? Grund dafür war natürlich nicht der Regen, den es im Sommer hier bei uns ja leider so gut wie nicht gibt, sondern die Bewässerung der Wiese in dem Park direkt gegenüber der Bushaltestelle.

Schon früh morgens hört man das Geräusch der Rasensprengung, besonders, wenn das Wasser die Laternenmasten trifft. Aber der Geruch ist wunderbar, diese Frische vor einem weiteren heißen Sommertag. Denn heiß wird es auch heute wieder werden, nur halt etwas weniger als in der letzten Woche.

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Teilweise bewölkt bis heiter ohne bemerkenswerte Veränderung der Temperaturen. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 30 Grad, Tel Aviv 30 Grad, Haifa 29 Grad, Tiberias am See Genezareth 38 Grad, am Toten Meer 38 Grad, Eilat am Roten Meer 40 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth liegt bei -213.725 m unter dem Meeresspiegel.

Rasensprengung gegenüber der Bushaltestelle in Modiin

Im ganzen Land werden die Grünanlagen und Bäume durch automatische Bewässerungsanlagen im Sommer mit Wasser versorgt, sonst hätten wir keine grünen Wiesen und Bäume mehr. Israel ist führend auf dem Gebiet der Tropfbewässerung. Um jeden Baum sieht man braune Schläuche, aus denen ganz langsam durch kleine Löcher Wasser in die Erde tröpfelt, gerade genug, um den Baum zu versorgen. Diese Anlagen sind vollautomatisch. Eine enorme Arbeit, diese Anlagen in so gut wie allen Grünanlagen einzurichten. Schauen Sie sich bei Ihrem nächsten Besuch in Israel mal danach um.

Installierung einer Tropfbewässerung der israelischen Firma Netafim, Gewinner des „Stockholm Wasserpreis 2013“

In den gestrigen Nachrichten wurde natürlich von dem tragischen Unfall berichtet, bei dem eine Brücke über die Schnellstraße 4 eingestürzt war. Es wurde der Name des Opfers bekanntgegeben, er war der Fahrer des Lastwagens, der die Brücke zum Einstürzen gebracht hatte. Es stellte sich die Frage, ob eine Brücke nach einem Zusammenstoß mit einem Lastwagen einfach so einstürzen darf. Es war eine Fußgängerbrücke, sie war also nicht so massiv gebaut wie eine Brücke für Autos. Sie soll den erforderlichen Sicherheitsstandards entsprochen haben. Schuld an dem tragischen Unfall habe der Fahrer des Lastwagens, der vergessen hatte, den Kran, der auf dem Laster montiert war, vollständig einzufahren, sagten Experten. Die Familie des 58-jährigen Fahrers kann sich nicht erklären, wie das passieren konnte, er sei immer ein verantwortungsvoller Fahrer gewesen ohne einen einzigen Strafzettel.

Und jetzt fehlt diese Brücke für die Fußgänger, die jetzt 500 Meter weiter laufen müssen, um zur nächsten Brücke zu kommen, die sie auf die andere Straßenseite bringt. Leider gibt es immer wieder leichtsinnige Menschen, die meinen, mal eben schnell die sechsspurige Straße überqueren zu können. Sie haben es so eilig, dass sie ihr eigenes Leben riskieren, nur im ein paar Minuten Zeit zu sparen. So dauerte es nur wenige Zeit, bis es zu einem Unfall kam. Zwei junge Frauen wurden bei ihrem Versuch, die Straße zu überqueren, von einem Motorroller angefahren. Zum Glück ging es relativ glimpflich aus. Jetzt will man durch einen zwei Meter hohen Zaun verhindern, dass weitere Menschen ihr Leben riskieren, denn bis die Brücke wieder dort stehen wird, werden wohl einige Monate vergehen.

Und jetzt wünsche ich Ihnen einen angenehmen und friedlichen Mittwoch, passen Sie auf sich auf, wenn sie über die Straße gehen, lieber etwas länger unterwegs sein als das Leben zu verkürzen. Machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

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Patrick Callahan

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