Israel beginnt mit Rückführung toter Terroristen

Am Montagmorgen gab die israelische Polizei bekannt, dass über Nacht die ersten zehn Leichen von Terroristen, die im Zuge der jüngsten Terrorwelle getötet worden waren, an ihre Familien überführt worden sind. Unter den zurückgegeben Toten ist auch Ahmad Abu Shaaban, der eine 65 Jahre alte Frau an der Jerusalemer Zentralbusstation schwer verletzt hatte.

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Am Montagmorgen gab die israelische Polizei bekannt, dass über Nacht die ersten zehn Leichen von Terroristen, die im Zuge der jüngsten Terrorwelle getötet worden waren, an ihre Familien überführt worden sind. Unter den zurückgegeben Toten ist auch Ahmad Abu Shaaban, der eine 65 Jahre alte Frau an der Jerusalemer Zentralbusstation schwer verletzt hatte.

Die Bedingungen für die Übergabe der Leichen an die Familien sind, dass nur 50 Personen bei der Beisetzung anwesend sein dürfen, die Beerdigung still und bei Nacht sowie innerhalb von drei Stunden nach der Übergabe stattfinden muss. Ausserdem muss die Familie eine Kaution in Höhe von 4600 Euro an die Polizei übergeben, die nur dann zurückgezahlt wird, wenn all diesen Bedingungen Folge geleistet wurde. Mit den Maßnahmen soll unter anderem verhindert werden, dass die Attentäter als Märtyrer glorifiziert und die Beerdigung als Plattform für die Verbreitung weiterer Hetze missbraucht wird.

Der Rest der Leichen sollen nach dieser Methode stufenweise zurückgegeben werden.

Eine Verzögerung der Rückgabe wurde durch öffentliche Kritik verursacht, nachdem bekannt wurde, dass die Leichen der Terroristen ohne weiteres an ihre Familien übergeben werden sollten.

Die Angelegenheit der Rückgabe kam auf, nachdem sich die drei arabischen Knessetabgeordneten mit Angehörigen von Terroristen getroffen hatten und versprachen, mit den zuständigen israelischen Behörden darauf hinzuarbeiten, dass die Leichen zur Bestattung freigegeben werden.

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