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Indianer sind Rothäute und Siedler sind gefährlich

Die israelische Nachrichtensprecherin Oshrat Kotler sagte vor kurzem, dass es auch „vernünftige Siedler“ in der „extremistischen Siedlung Jitzhar“ gäbe, was einen unerwarteten Skandal ins Rollen brachte. In Wahrheit gibt es solche Aussagen andauernd.

Die israelische Nachrichtensprecherin Oshrat Kotler sagte vor kurzem, dass es auch „vernünftige Siedler“ in der „extremistischen Siedlung Jitzhar“ gäbe, was einen unerwarteten Skandal ins Rollen brachte. In Wahrheit gibt es solche Aussagen andauernd. Es gibt Menschen, die ihre Gegner als „Extremisten“ oder „Faschisten“ bezeichnen, und zwar so oft und routinemäßig, dass die Akzeptanz solcher Bezeichnungen mittlerweile nichts anderes mehr ist, als Indianer als „Rothäute“ zu bezeichnen.

Israel Heute hat mit einem dieser so genannten extremen Siedler gesprochen. Baruch Ben Yosef leitete mehr als ein Jahrzehnt die Bewegung zur Wiederbelebung des Tempelbergs. Er ist einer der vielen, die auf ihr Recht bestehen, den Tempelberg jederzeit betreten zu können.

Ben Yosef empfängt uns in seinem bescheidenen Anwaltsbüro in Jerusalem. Er sieht genau so aus, wie man sich den typischen Siedler vorstellt: Große Kippa, weißes Hemd, Tzitzit (Schaufäden) und ein Pistolenholster am Gürtel. Er weist auf ein Poster an der Wand, es zerpflückt die Propaganda der radikalen linken Organisation Peace Now („Friede Jetzt“): Genau dieser „Friede Jetzt!“ werde nur dann kommen, wenn die Moschee auf dem Tempelberg durch den Dritten Tempel ersetzt sein wird. Hier ist ein Extremist, denke ich bei mir selbst. Doch dann dämmert es mir, dass jener „Extremist“ vor noch nicht allzu langer Zeit mit seiner Hoffnung, dass Israel landesweit, auch auf dem Tempelberg, die Souveränität innehat, gar nicht so umstritten gewesen war…

Den vollständigen Artikel finden Sie in der aktuellen August/September-Ausgabe von Israel Heute!

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Patrick Callahan

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