Im Auge des Sturms: Der Tempelberg in Jerusalem

Der Tempelberg in Jerusalem ist wieder in den Schlagzeilen, da jüdische Gruppen auf ihre religiösen Rechte pochen und die örtlichen Muslime mit einer neuen Welle der Gewalt reagieren

von Israel Heute Redaktion | | Themen: Tempelberg

Der Tempelberg in Jerusalem steht erneut im Mittelpunkt der Feindseligkeiten zwischen israelischen Juden und palästinensischen Muslimen, die in diesem Jahr durch das Zusammentreffen von Ramadan und Pessach (und Ostern) angeheizt werden.

Eine kleine religiöse jüdische Gruppe sorgte für Schlagzeilen, als sie eine Belohnung für jeden Juden aussetzte, der bereit ist, ein Pessach-Lamm auf dem Tempelberg zu opfern. Die israelischen Behörden betonten, dass sie dies einfach nicht zulassen würden, aber die Muslime nutzten die „Bedrohung“ durch die jüdische religiöse Zeremonie, um neue Gewalt zu schüren.

Siehe: Kriegserklärung! Palästinenser warnen Juden vor Pessachopfer

Palästinensische muslimische „Gläubige“ begannen, Steine und andere grobe Waffen in der Al-Aqsa-Moschee, der angeblich drittheiligsten Stätte des Islam, zu horten. Anstatt ihnen die Möglichkeit zu geben, diese Waffen gegen jüdische Gläubige an der darunter liegenden Klagemauer einzusetzen, drangen israelische Sicherheitskräfte am Samstag und Sonntag in die Moschee ein und prallten mit den muslimischen Randalierern zusammen.

Bisher wurden auf beiden Seiten Hunderte von Menschen verletzt, und die anhaltende Situation hat zu einer internationalen Verurteilung Israels geführt und droht, die Einheitsregierung in Jerusalem zu stürzen.

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