Hat Israel die Corona Herdenimmunität erreicht?

Experte sagt, dass der jüdische Staat nahe daran ist, COVID-19 vollständig zu überwinden, nachdem die Fälle um 97 % gesunken sind

von Israel Heute Redaktion |
Foto: Flash90

Wie jedes andere Land ist auch Israel seit einem Jahr auf der Jagd nach der magischen Prozentzahl, die eine Herdenimmunität gegen COVID-19 bedeuten würde. Nun sagt zumindest ein Top-Experte, dass wir nahe genug sein könnten, um auf weitere lähmende soziale und wirtschaftliche Beschränkungen verzichten zu können.

In einem Gespräch mit Channel 12 News am Wochenende sagte Eran Segal, ein Computerbiologe am Weizmann-Institut, dass Israel am Ende der Krise angelangt sei und zu einer halbwegs normalen Lebensroutine zurückkehren könne.

„Es ist möglich, dass Israel eine Art Herdenimmunität erreicht hat, und trotzdem haben wir ein breites Sicherheitsnetz“, wobei er sich auf Israels Überschuss an Impfstoffdosen bezieht. „Ich denke, das macht es möglich, einige der Beschränkungen sofort aufzuheben.“

Was Experten wie Segal wirklich optimistisch stimmt, ist die Tatsache, dass die Infektionsraten schnell sinken, nachdem Israel die Beschränkungen für Versammlungen während Pessach deutlich gelockert und einem Großteil der Wirtschaft erlaubt hat, während der Woche wieder zu öffnen.

Fast fünf Millionen Israelis sind jetzt vollständig geimpft (zwei Dosen), also die Mehrheit der erwachsenen Bevölkerung. In den letzten Monaten ist die Rate der täglichen Neuinfektionen um 97 Prozent gesunken.

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