Hat Biden den Israelis vorgeschrieben, wohin sie in Jerusalem gehen dürfen und wohin nicht?

Israelische Beamte sollen wütend sein, nachdem die Biden-Delegation ihnen die Teilnahme an einer Führung durch Ost-Jerusalem verweigert hatte.

von Israel Heute Redaktion | | Themen: Jerusalem
Amerikanische Flaggen säumen die Straßen Jerusalems in Erwartung des Besuchs von Präsident Joe Biden. Foto: Jamal Awad/Flash90

Israel war ohnehin schon verärgert über den Plan von US-Präsident Joe Biden, Ost-Jerusalem zu besuchen und sich dort mit palästinensischen Beamten zu treffen. Als er sich dann auch noch weigerte, israelische Beamte mitzunehmen, wurde dies als Angriff auf die israelische Souveränität verurteilt.

Dem amerikanischen Nachrichtendienst Axios zufolge hätten vier israelische Beamte bestätigt, dass Bidens Delegation ein Ersuchen der israelischen Regierung abgelehnt habe, den Präsidenten in alle Teile der Hauptstadt zu begleiten, einschließlich des von den Palästinensern beanspruchten Ostteils von Jerusalem.

Dies sei eine Frage der israelischen Souveränität, und die Regierung werde weiterhin Druck auf die Amerikaner ausüben, sagte ein hoher israelischer Beamter.

Aber schon die Dynamik dieser ganzen Angelegenheit ist beunruhigend. Israel sollte nicht die Erlaubnis Amerikas oder eines anderen Landes benötigen, um seine Beamten jederzeit an jeden beliebigen Ort in Jerusalem zu schicken.

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