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Hamas versorgt sich mit Material für Tunnel und Raketen

Die Hamas schmuggelt offenbar in großem Umfang Baumaterial für Terrortunnel und Raketen über den Grenzübergang Kerem Shalom (Foto) in den Gazastreifen. Ein Teil des Materials werde falsch deklariert, Raketenbauteile in Lastwagen mit Hilfsgütern versteckt. Das melden heute israelische Medien. Es gehe vor allem um Stahlkabel, Motoren, Holz- und Betonplatten für den Tunnelbau sowie Elektronikteile, Sprengstoff und Spezialtreibstoff für den Bau von Raketen.

Die Hamas schmuggelt offenbar in großem Umfang Baumaterial für Terrortunnel und Raketen über den Grenzübergang Kerem Shalom (Foto) in den Gazastreifen. Ein Teil des Materials werde falsch deklariert, Raketenbauteile in Lastwagen mit Hilfsgütern versteckt. Das melden heute israelische Medien. Es gehe vor allem um Stahlkabel, Motoren, Holz- und Betonplatten für den Tunnelbau sowie Elektronikteile, Sprengstoff und Spezialtreibstoff für den Bau von Raketen.

Nach der Zerstörung zahlreicher Schmuggeltunnel durch das israelische und ägyptische Militär war die Hamas auf neue Wege angewiesen, um an Material für ihre Terroraktivitäten zu kommen. Offenbar verfügt die Organisation über ein gut ausgebautes Netz von Lieferanten in Israel und den Palästinensergebieten, die falsch deklariertes Material an Händler im Gazastreifen liefern.

Israel hat die Einfuhr von Material in den Gazastreifen erleichtert, um den Wiederaufbau von im jüngsten Krieg zerstörten Gebäuden zu ermöglichen. Aufgrund ihrer großen Zahl können nicht alle Lastwagen durchsucht werden. Doch immer mal wieder geht den Kontrolleuren ein Fisch ins Netz – zuletzt eine gewaltige Menge Raketentreibstoff oder Elektronik-Bauteile, die in einem Container voll mit Butter versteckt waren.

Aufgrund der finanziellen Notlage der Hamas haben ihre „Mitarbeiter“ in den vergangenen vier Monaten lediglich ein paar hundert Schekel erhalten. Angeblich sollen die vollen Gehälter von diesem Monat an wieder ausbezahlt werden. Das Geld kommt vom iranischen Präsidenten Hassan Ruhani, der angesichts des Atomabkommens mit der internationalen Gemeinschaft und der damit verbundenen Aufhebung von Sanktionen wieder über Gelder verfügt.

Doch trotz des Hungers, der Hitze und der finanziellen Notlage haben hunderte Arbeiter in diesem Sommer geschuftet, um vom Gazastreifen aus Tunnel unter der Grenze zu Israel und an die ägyptische Grenze zu graben. Wegen des Mangels an Baustoffen gingen die Arbeiten nur schleppend voran. Das könnte sich nun ändern.

Foto: Abed Rahim Khatib (Flash90)

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Patrick Callahan

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