MitgliederGoogle Ads: Notwendig oder nicht?

Wussten Sie, dass Rabbiner schon seit Jahrhunderten darüber debattieren, ob öffentliche Werbung moralisch vertretbar sei?

Times Square, Manhattan, New York
Times Square, Manhattan, New York City, USA Foto: Aharon Krohn/Flash90

Teil 1 in Jüdische Weisheit für den gewöhnlichen Mann: Eine „Anleitung für den Ratlosen“ durch das moderne Labyrinth der Moral alter jüdischer Weisen.

 

Überall gibt es Werbung, in unseren Straßen, zuhause und auf unseren Bildschirmen. Für eine einzige Fernsehwerbung werden Millionen ausgegeben, Internetfirmen investieren Milliarden in Algorithmen, um zu erlernen, wie sie gezielt unsere Aufmerksamkeit erhaschen können. Es mag überraschend klingen, doch schon vor langer Zeit haben jüdische Weise die unglaubliche Macht der Werbung und die moralische Integrität, die solch eine Macht abverlangt, durchschaut.

 

Das hebräische Wort für Werbung heißt pirsomet. Dieser Begriff bedeutet ein Produkt oder eine Idee in einem positiven Licht bekannt machen, um Aufmerksamkeit zu erregen. Der Schulchan Aruch, das im Judentum am meisten herangezogene religiöse Regelwerk, bietet Richtlinien zum pirsomet nisa, also wie man ein Wunder (nisa) vermarktet. Es gibt eine Erörterung darüber, wie man eine Chanukka-Menora auf eine Art aufstellt, die am besten Aufmerksamkeit auf das...

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