Galt der Anschlag in Istanbul den Israelis?

Premierminister Netanjahu hat eine Notsitzung des israelischen Kabinetts einberufen, nachdem am Samstag ein Selbstmordattentäter drei Israelis und einen Iraner in Istanbul getötet hatte. Der Terrorist soll mit dem IS in Verbindung gestanden haben.

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Premierminister Netanjahu hat eine Notsitzung des israelischen Kabinetts einberufen, nachdem am Samstag ein Selbstmordattentäter drei Israelis und einen Iraner in Istanbul getötet hatte. Der Terrorist soll mit dem IS in Verbindung gestanden haben.

Israel untersucht zurzeit die Umstände des Anschlags und arbeitet dabei mit den türkischen Behörden zusammen. Netanjahu sagte zunächst, dass es keine Beweise für eine gezielte Tötung der Israelis gäbe.

Unmittelbar nach dem Anschlag wurden Rettungsteams sowie das israelische Militär nach Istanbul geschickt, um die Toten und Verletzten, von denen einige weiterhin in Lebensgefahr schweben, nach Israel zurückzubringen.

Kurz nach dem Bombenattentat hatte ein Mitglied der türkischen Regierungspartei auf Twitter geschrieben, sie wünschte, alle verletzten Israelis würden sterben. Nach Angaben türkischer Medien sei sie nach dieser Aussage entlassen worden.

Viele Israelis haben nach den Vorkommnissen ihre bereits gebuchten Reisen in die Türkei storniert, die israelische Regierung hatte dazu geraten.

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