(JNS) Der israelische Außenminister Gideon Sa’ar erklärte am Mittwoch gegenüber einer Delegation amerikanischer Journalisten, dass die Gründung eines palästinensischen Staates eine existenzielle Bedrohung für Israel darstellen würde.
Die Delegation unter der Leitung von Christopher Ruddy, Gründer und CEO von Newsmax, besucht Israel im Rahmen einer Initiative des Außenministeriums zur öffentlichen Diplomatie.
„Eine Zweistaatenlösung? Ein palästinensischer Staat im Herzen Israels wäre in der Tat eine Lösung – für diejenigen, die uns vernichten wollen. Das werden wir nicht zulassen“, sagte Sa’ar während einer Pressekonferenz in Jerusalem.
Er argumentierte, dass die Gründung eines palästinensischen Staates innerhalb der Grenzen von 1967 mit Ostjerusalem als Hauptstadt Israels wichtigste Ballungszentren gefährden und das Land mit „unverteidigbaren“ Grenzen zurücklassen würde.
Sa’ar stellte einen scharfen Kontrast zwischen den geografischen Gegebenheiten Israels und denen größerer Länder her. „Wenn große Länder wie Frankreich und Kanada einen palästinensischen Staat auf ihrem Territorium errichten wollen, können sie das tun – sie haben genug Territorium. Aber hier im Land Israel wird das nicht passieren“, sagte er.
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Der Außenminister gab den Journalisten auch einen Überblick über die Sicherheitslage in der Region und betonte dabei die Gefahren, die ein solcher Staat seiner Meinung nach mit sich bringen würde. Seine Äußerungen folgen auf ein Interview mit dem Newsmax-Moderator Carl Higbie, das am Mittwoch um 17 Uhr EST ausgestrahlt werden soll.




