MitgliederEin messianischer Jude bleibt immer Jude

Wenn ein Jude zum Glauben an Jesus als Messias kommt und offen das „messianisch“ für sich übernimmt, dann kann es rabbinischen Behörden oft nicht schnell genug gehen, so jemanden aus Israel hinauszuwerfen.

von Ryan Jones |
Foto: Shutterstock

Den Jesus-Gläubigen wird nicht selten die Eigenschaft, Jude zu sein, rundheraus abgesprochen.

Der bekannte New York Times-Kolumnist und Bestsellerautor David Brooks hält von dem Begriff „messianischer Jude“ nicht viel. Brooks erste Frau konvertierte um seinetwillen zum Judentum. Seine zweite Ehe hatte anscheinend den gegenteiligen Effekt. Brooks heiratete seine ehemalige Assistentin Anne Snyder, eine tiefgläubige evangelikale Christin. Seither macht auch Brooks kein Geheimnis daraus, jetzt an das Evangelium zu glauben.

In seinem Buch „The Second Mountain: The Quest for the Moral Life“ (Der zweite Berg: Die Frage nach dem moralischen Leben) beschreibt sich der Autor als „umherwandernden Juden und sehr verwirrten Christen“. Die Verwirrung rührt ohne Zweifel zumindest teilweise davon, dass Brooks sich mittlerweile „jüdischer fühlt als je zuvor“, wie er es im Interview mit der Washington Post formulierte. Dort wies er darauf hin, dass die Rabbiner jemanden, der an Jesus glaubt, nicht länger als jüdisch gelten lassen.

Doch Brooks besteht darauf: „Wenn Juden mich nicht als Juden haben wollen, müssen sie mich rausschmeißen. Ich kann doch nicht...

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