Die arabischen Knessetabgeordneten stehen schon länger unter Verdacht, ihre Mandate im Kampf gegen den jüdischen Staat zu benutzen. Jetzt haben sie es sogar selbst zugegeben.
In einem Interview mit der libanesischen Nachrichtenagentur Al Mayadeen sagte die umstrittene Knessetabgeordnete Hanin Zoabi (im Bild): „Ich sehe mich nicht als israelische Knessetabgeordnete, sondern als Palästinenserin. Wir benutzen die Knesset, um den palästinensischen Widerstand voranzubringen… und wir tun es vom Inneren der Besatzung heraus.“
Zoabis permanente Wut gegen den Staat, der ihr eine hohe Abgeordnetendiät zahlt, hat ihr fast einen Ausschluss von den Wahlen eingebracht. Das Oberste Gericht hat ihr letztendlich doch erlaubt zu kandidieren.
Zoabi ist Mitglied der Balad Partei, die mit der Vereinigten Arabischen Liste drittstärkste Kraft in der Knesset geworden ist.




