MitgliederDie Geschichte der Rückkehr der äthiopischen Juden nach Zion

Ein offenes Gespräch mit einem Mitglied der Gemeinde über die Probleme der äthiopischen Juden und wie man sie lösen kann

von Rachel Avraham |
Foto: Miriam Alster/Flash90

Pnina Tamano-Shata, die früher als Israels Aliyah- und Absorptionsministerin diente, ist Israels erstes Knessetmitglied äthiopischer Herkunft. Einigen Analysten zufolge könnte sie, nachdem sie in der Einheitsregierung von Benny Gantz und Benjamin Netanjahu gedient hat, bald wieder als Ministerin in einer Regierung von Naftali Bennett ernannt werden.

Die Tatsache, dass Pnina Tamano-Shata es politisch so weit gebracht hat, sollte jedoch nicht als selbstverständlich angesehen werden, da die äthiopisch-jüdische Gemeinschaft einen harten Kampf bei der Integration in die israelische Gesellschaft zu bestehen hat. Heute arbeiten 85 % der äthiopischen Israelis in Jobs auf Einstiegsebene, die keinerlei Fachkenntnisse erfordern. Im Gesundheitsministerium zum Beispiel arbeiten 70 % der beschäftigten Äthiopier als Hausmeister und Zusteller. In der Tat muss viel mehr getan werden, um das äthiopische Judentum in die israelische Gesellschaft zu integrieren.

Dennoch ähnelt die Geschichte des äthiopischen Judentums auffallend der anderer jüdischer Gemeinden. Damals in Äthiopien war die...

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