Immer wieder hört man den Vorwurf, israelische Checkpoints machten den Palästinensern im sogenannten Westjordanland ein normales Leben unmöglich, da die Bewegungsfreiheit unzumutbar eingeschränkt werde. Darüber hinaus würden die Palästinenser unter erniedrigenden Bedingungen kontrolliert.
Der amerikanisch-israelische Filmemacher Ami Horowitz wollte diese Anschuldigungen prüfen. Er begleitete einen palästinensischen Autofahrer in dessen Auto hunderte Kilometer kreuz und quer durch die „besetzten Gebiete“. Dabei gab er sich nicht als Amerikaner zu erkennen, sondern sah wie ein normaler Palästinenser aus.
Man muss wissen, dass es innerhalb des Westjordanlands keine Checkpoints gibt. Kontrolliert wird, wer das Westjordanland verlassen und nach Israel fahren will. Dafür suchte sich Amy Horowitz den Kalandia-Checkpoint aus, den am stärksten frequentierten Übergang. Horowitz fragte wartende Palästinenser, wie lang die Wartezeit sei. Die Antwort: 10 Minuten. „Und wenn man dann kontrolliert wird, wie lange dauert das?“, fragte Horowitz. „Eine Minute, genau eine Minute. Die Soldaten schauen sich meinen Ausweis an und meine Arbeitserlaubnis und das war‘s dann schon“, sagt einer spontan. Auf die Frage, ob die...
Werden Sie Mitglied
-
Alle Mitglieder-Inhalte lesen
Zugang zu exklusiven, ausführlichen Berichten aus Israel!
-
Kostenlose Zoom-Veranstaltungen
Verbinden Sie sich mit Israel, direkt von Zuhause aus!
-
Jetzt eine Stimme der Wahrheit und Hoffnung erheben
Unterstützen auch Sie den zionistischen Journalismus in Jerusalem!
Schon Mitglied? Hier anmelden.




