MitgliederDas Judentum und die „Weiterentwicklung“ des Menschen durch Technologie

Unsere größten technologischen Fortschritte scheinen durchweg die natürliche Welt zu imitieren. Sie ahmen etwas nach, das Gott schon gemacht hat, und zwar besser. Was wir kreieren, sind typischerweise schlechte Imitationen. Unsere mechanischen Kreationen bleiben weit hinter den Fähigkeiten der biologischen Welt zurück.

von Ryan Jones | | Themen: Judentum
Foto: Illustration - Neal Badache/Flash90

Während wir nach Fortschritt streben und zum Beispiel beim Thema „Künstliche Intelligenz“ voranschreiten, wird uns bewusst, dass unsere kreativen Fähigkeiten nicht mit denen des Schöpfers mithalten können. Deshalb hat man sich an der Universität Tel Aviv der nächstbesten Lösung zugewandt. Es entstand der erste einsatzfähige „Cyborg“.

Nein, an der Universität Tel Aviv läuft keine Halb-Mensch-halb-Maschine herum. Die israelischen Forscher wollten lediglich einen Hörapparat mit der Empfindlichkeit eines menschlichen oder tierischen Ohres konstruieren. Weil aber keine Technologie mit der Natur mithalten kann, integrierten sie das echte Hörorgan eines Grashüpfers.

Das Gerät selbst ist noch ziemlich groß und das Heuschreckenohr kaum zu sehen. Es kann auch noch nicht mehr tun, als auf ein Geräusch hin ein elektrisches Signal an den Computer zu senden, wie es das Gehirn der Heuschrecke auch empfangen würde. Die Möglichkeiten solcher biologischen Sensoren sind kaum abschätzbar. Dr. Ben M. Maoz erklärt: „Biologischen Systeme dieser Art öffnen die Tür...

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