MitgliederNormativer Messianismus im Judentum durch talmudischen Diskurs

Teil 5 unserer Erkundung der Entwicklung des modernen jüdischen Messias-Konzepts und in die Frage, wo das Christentum hineinpasst.

von Solomon Natar | | Themen: Jüdischer Messianismus, Judentum
Jewish men study Torah in small groups at the Har Etzion Yeshiva in the Jewish settlement of Alon Shvut, in Gush Etzion, on December 9, 2020. Photo by Gershon Elinson/Flash90 *** Local Caption *** ???? ???? ????? ?? ????? ??????? ????????? ?????? ??????? Foto: Gershon Elinson/Flash90

Wir werden die folgenden talmudischen Passagen als das Werk der Redakteure lesen, die ihr Handwerk des Redigierens, Arrangierens und damit des Präsentierens dessen getan haben, was nun ein einigermaßen kohärenter Text und eine absichtlich strukturierte und verfeinerte Auswahl von Material über die messianische Idee im Judentum ist.

Der Babylonische Talmud baut auf einer Passage aus der Mischna auf, die in Sanhedrin 11 katastrophale Umstände in den Tagen des Messias beschreibt und als Darstellung der messianischen Idee im Judentum dient. Darauf folgt eine Reihe von Diskussionen, die sich mit der Idee des Messias, den Schriften und Prophezeiungen über den Messias, seine Identität und sein Wesen auseinandersetzen. Da dies tatsächlich das erste Mal im Judentum ist, dass die Idee des Messias oder des Messianismus schriftlich festgehalten wird, und zwar in einem kanonischen Text, glaube ich, dass dies eine Normalisierung des „Messianismus“ im Judentum ist.

Das Judentum schreibt erst etwa ab dem 5. Jahrhundert ausführlich über den Messianismus selbst. Vorher wurden mündliche Überlieferungen weitergegeben, aber diese wurden nicht kodifiziert oder...

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