Die Veranstalter predigen einerseits Versöhnung zwischen den Völkern und diffamieren andererseits Israel: Liebe Jesus, aber hasse Israel!
Seit 2010 veranstaltet das Bethlehem Bible College die internationale Konferenz, die in den hebräischen Medien mit „Jeschu Be Machssom“ übersetzt und heftig kritisiert wird. Das israelische Außenministerium bestätigte gegenüber Israel Heute: „Die Konferenz ist israelfeindlich.“ Im Mai 2018 findet sie zum fünften Mal in Bethlehem statt.
Was die Medien über „Christus am Checkpoint“ bringen, schürt Hass. Israels größte Tageszeitung Israelhayom (Israelheute) sieht in der Bethlehemer Konferenz eine Gefahr und bezeichnet sie als christlich-antiisraelisch. „Die Palästinenser spielen dort die Rolle Jesu und wir, die Juden, spielen die bösen Soldaten, die auf Befehl von Herodes den Erlöser in Bethlehem ermorden sollten“, schrieb Dror Ider. Israels englischsprachige Jerusalem Post betrachtet die Konferenz als „evangelikalen Terror“. Das hebräische Tagesmagazin Mida beschrieb in einem ausführlichen Artikel, wie die christliche Palästinenserfamilie Awad die „antisemitische Hetz-Konferenz Christus am Checkpoint finanziert“. Gemäß NGO-Monitor in Jerusalem, bemüht sich Christus am Checkpoint, Israels Legitimität bei den Evangelisten weltweit zu untergraben. „Auf vorigen Konferenzen verwendeten zahlreiche Sprecher antisemitische Rhetorik...
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