(Foto: Yonatan Sindel/Flash90)
Zum ersten Mal seit 36 Jahren hat der Fußballverein Bnei Jehuda Tel Aviv gestern Abend den Pokal gewonnen. In dem mit 30.000 ausverkauften Teddy Stadion in Jerusalem besiegten die Spieler in Orange den Israelischen Meister Maccabi Tel Aviv nach einem dramatischen Elfmeterschießen, dass mit einem 4:3 endete. Nach 120 Minuten hatte es 0:0 gestanden.
In der regulären Saison konnte sich Bnei Jehuda gerade noch vor einem Abstieg in die zweite Liga retten. Jetzt haben sie zusammen mit dem Pokal auch die Teilnahme in der Vorrunde der Europaliga im Koffer. Während Maccabi Tel Aviv die Saison mit leeren Händen beendet. Als Vizemeister spielen sie allerdings auch in der Vorrunde der Europaliga.
Für den portugiesischen Trainer von Maccabi Tel Aviv, Lito Vidigal, bedeutet die Niederlage das Ende seiner Zeit in Tel Aviv. Auch innerhalb der Mannschaft wird es für die kommende Saison einige Veränderungen geben. Ausgerechnet die routinierten Spieler Jossi Benajun und Tal Ben Chaim hatten ihre Elfmeter verschossen, was schließlich zur Niederlage führte.
Video: Der Israelische Staatspräsident Reuven Rivlin überreicht den PokalFür die Fans von Bnei Jehuda wurde es eine lange Nacht des Feierns. 36 Jahre hatte man darauf gewartet, den Pokal wieder in den Süden Tel Avivs zu holen.
Vor dem Spiel gab es in Jerusalem große Verkehrsstaus, viele Zuschauer kamen zu spät ins Stadion. Das Spiel wurde deswegen fast eine halbe Stunde später angepfiffen.




