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Bibelschüler von Araber mit Schraubenzieher niedergestochen

Ein 21 Jahre alter Israeli ist in der Nähe des Damaskus-Tores in Jerusalem niedergestochen worden. Der Yeshiva-Schüler wurde bei dem Vorfall am Donnerstagabend schwer verletzt, der Angreifer konnte fliehen. Nach Auskunft von Polizeisprecher Micky Rosenfeld gehen die Behörden von einem Terroranschlag aus und fahnden nach einem Araber. Nach Angaben des Krankenhauses hatte der Täter dem Opfer einen Schraubenzieher in die Lunge gestoßen. Nach einer erfolgreichen Notfall-Behandlung sei der Mann außer Lebensgefahr, hieß es am Freitag.

Ein 21 Jahre alter Israeli ist in der Nähe des Damaskus-Tores in Jerusalem niedergestochen worden. Der Yeshiva-Schüler wurde bei dem Vorfall am Donnerstagabend schwer verletzt, der Angreifer konnte fliehen. Nach Auskunft von Polizeisprecher Micky Rosenfeld gehen die Behörden von einem Terroranschlag aus und fahnden nach einem Araber. Nach Angaben des Krankenhauses hatte der Täter dem Opfer einen Schraubenzieher in die Lunge gestoßen. Nach einer erfolgreichen Notfall-Behandlung sei der Mann außer Lebensgefahr, hieß es am Freitag.

Der Bibelschüler hatte an der Westmauer („Klagemauer“) gebetet und war auf dem Heimweg. Er wurde offenbar von hinten angegriffen. Ein Großaufgebot der Polizei suchte rund um die Jerusalemer Altstadt vergeblich nach dem Attentäter (Foto).

Konservative israelische Knesset-Abgeordnete äußerten sich aufgebracht und besorgt über den Vorfall. Dany Dalon (Likud) unterstrich, man müsse sicherstellen, dass Juden gefahrlos die Westmauer erreichen können, auch wenn dies zu Einschränkungen für die Palästinenser führe. Der Abgeordnete Yoni Chetboun von der neuen ultraorthodoxen Partei HaAm Itanu sagte, es handle sich um einen religiösen Krieg um die Identität und den Besitz von Israel und speziell von Jerusalem.

Mitte November war ein 32 Jahre alter Jude in der Nähe des Damaskus-Tores ebenfalls mit einem Schraubenzieher angegriffen und verletzt worden. Die radikal-islamische Hamas lobte den Vorfall als „natürliche Antwort auf die Verbrechen der Besatzung.“

Eine am Donnerstag veröffentlichte neue Umfrage ergab, dass fast 90 Prozent der Palästinenser glauben, dass die Al-Aksa-Moschee und der muslimische Felsendom auf dem Jerusalemer Tempelberg akut davon bedroht seien, von der israelischen Regierung zerstört zu werden. 77 Prozent der Befragten waren der Meinung, die Juden wollten auf dem Areal ihren dritten Tempel errichten.

Unweit des jüngsten Tatorts waren Ende Dezember zwei Grenzpolizisten im Alter von 35 und 19 Jahre durch Stiche in den Nacken und in die Hand verletzt worden. Am Tag zuvor war eine Brandbombe in eine jüdische Wohnung im Jerusalemer Stadtteil Ost-Talpiot geworfen worden. Es gab glücklicherweise keine Verletzten. Weniger Glück hatte die elf Jahre alte Ayala Shapira, die schwere Verbrennungen erlitt, als ein Molotow-Cocktail auf das Auto geworfen worden war, in dem sie saß.

Seit Monaten werden Juden in Israel immer wieder von Arabern angegriffen. In den internationalen Medien werden diese Vorfälle weitgehend ignoriert.

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Patrick Callahan

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