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Besetztes Nordpalästina?! Deshalb darf Israel Judäa und Samaria nicht aufgeben

Empörung über staatlich finanziertes Medienunternehmen in Israel, das zu verstehen gibt, dass es in dem Konflikt nicht nur um Judäa und Samaria geht.

Judäa und Samaria
Israelische Araber mit palästinensischen Flaggen während einer Demonstration gegen den jüdischen Staat. Foto: Tomer Neuberg/Flash90

Für diejenigen, die an die Bibel glauben, ist es eine Selbstverständlichkeit, sich für die Besiedlung von Judäa und Samaria durch Israel einzusetzen. Gott sagte durch seine Propheten, dass dies ein notwendiger Schritt zur Erlösung (sowohl für Israel als auch für die Welt) sein würde.

Aber viele Menschen glauben nicht an die Bibel, darunter auch Israelis.

Dennoch gibt es stichhaltige Argumente für die Besetzung der Frontlinie im biblischen Kernland. Israels öffentlich-rechtlicher Sender „KAN“ war so freundlich, diese Woche versehentlich eines zu liefern.

In einem Artikel, der auf der arabischsprachigen Webseite von KAN veröffentlicht worden ist, wurde das gesamte Galiläa als „besetztes Nordpalästina“ bezeichnet.

Nahostexperte Dr. Edy Cohen, der regelmäßig auch für Israel Heute schreibt, postete einen Screenshot des Originalartikels auf X, vormals Twitter. In seinem Beitrag beschrieb Cohen den Vorfall als Teil eines „Palästinisierungsprozesses“ bei der vom Steuerzahler finanzierten Nachrichtenorganisation.

Der Wortlaut des Artikels wurde später nach einem Aufschrei in den sozialen Medien geändert.

Auch hier gilt: KAN ist ein staatliches Medienorgan. Mit anderen Worten, Stimmen, die mit der israelischen Regierung selbst in Verbindung stehen, sagen, dass Gebiete jenseits der „umstrittenen Gebiete“ von Judäa und Samaria ebenfalls „besetzt“ seien.

Dies ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass der Konflikt selbst dann nicht beendet wäre, wenn Israel 100 Prozent der von den Palästinensern geforderten Gebiete in Judäa, Samaria, Gaza und Jerusalem abgäbe.

Sie betrachten das gesamte Land als illegal von Israel besetzt und unter unrechtmäßiger jüdischer Souveränität.

Judäa und Samaria (und der Osten Jerusalems) sind die Frontlinie. Gäbe Israel diese Frontlinie auf, wäre der Konflikt noch lange nicht zu Ende. Er würde immer tiefer in israelisches Gebiet vordringen.

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Patrick Callahan

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