MitgliederBeginn einer neuen Ära

Es wird eine Herausforderung sein, diese ungleiche Koalition zusammenzuhalten, aber wenn sie erfolgreich ist, sind die Möglichkeiten beispiellos

von Jason Silverman |
Foto: Yonatan Sindel/Flash90

Am 13. Juni ist Israels neue „Regierung des Wechsels“ offiziell vereidigt worden. Dieser Schritt beendete die 12-jährige Herrschaft des Likud-Chefs Benjamin Netanjahu. Ein surrealer Anblick, denn Netanjahu hielt seine erste Rede nicht als Premierminister, sondern als neuer Oppositionsführer des Landes (technisch gesehen nur wenige Minuten vor der Abstimmung über die neue Regierung).

Das letzte Mal, dass er in der Knesset als Oppositionsführer auftrat, war im April 2009, kurz bevor er die längste Amtszeit als Premierminister in Israels 73-jähriger Geschichte antrat. Jetzt, so betonte er in seiner Antrittsrede, will er der neuen Regierung eine heftige Opposition entgegenstellen. Er versprach, in naher Zukunft an die Spitze des Landes zurückzukehren. Netanjahu behauptete, dass Israels Erzfeinde wie der Iran und die Hisbollah sich über seinen Machtverlust freuen, und erklärte, dass der neue Ministerpräsident Naftali Bennett nicht in der Lage sein werde, dem internationalen Druck zur Errichtung eines unabhängigen palästinensischen Staates und zur Akzeptanz eines amerikanischen Wiedereintritts in das Iran-Atomabkommen zu widerstehen.

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