BDS-Richtlinien ähneln Werten der Nazibewegung

Danny Danon, Israels Botschafter bei der UNO, hat am Montagabend bei einer Tagung der Zionistischen Weltorganisation in Jerusalem zum Kampf gegen die BDS-Bewegung und den Antisemitismus erläutert, dass die Richtlinien der Boykott-Bewegung die Werte der Nazis aus den 1930er Jahren in Europa widerspiegeln würden.

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Danny Danon, Israels Botschafter bei der UNO, hat am Montagabend bei einer Tagung der Zionistischen Weltorganisation in Jerusalem zum Kampf gegen die BDS-Bewegung und den Antisemitismus erläutert, dass die Richtlinien der Boykott-Bewegung die Werte der Nazis aus den 1930er Jahren in Europa widerspiegeln würden. „BDS ist der moderne Antisemitismus. Wir werden gegen diesen als wirklichen Antisemitismus vorgehen“, so Danon weiter. „Man darf die BDS-Bewegung nicht ignorieren. Sie erzeugt psychologischen Schaden bei der jungen Generation und versucht sie dahingehend zu überreden, keine Geschäfte mit Israel zu machen. Es wird suggeriert, Israel sei ein weiteres Südafrika. In der UNO spüre ich tagaus tagein den Antisemitismus, auch den BDS“, so Danon weiter.

Zur UNO bemerkte Danon: „Die Zahlen lügen nicht. Im Jahr 2015 wurden während der Generalversammlung der Vereinten Nationen 22 Entscheidungen gegen den Staat Israel verabschiedet. Demgegenüber wurde nur eine Entscheidung gegen den Iran verabschiedet und nur eine gegen Nord Korea. Und in Bezug auf die Gräueltaten, die in Syrien ablaufen – 250.000 Tote darunter Tausende Kinder und vier Millionen Flüchtlinge – wurde nicht eine einzige Entscheidung verabschiedet. In den Vereinten Nationen wird nur über Israel geredet.“

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