Außenministerium wendet sich an arabische Nationen

Journalisten aus der ganzen arabischen Welt gehen online, um von Israel zu hören, wie man COVID-19 bezwingen kann

Außenministerium wendet sich an arabische Nationen
Israelisches Außenministerium

Als ein weiteres hoffnungsvolles Zeichen einer Kooperation veranstaltete das Außenministerium über Zoom eine außerordentliche Pressekonferenz für die arabischen Medien zum Thema des Umgangs Israels mit Corona.

Dutzende von Journalisten und Aktivisten aus Saudi-Arabien, Bahrain, Marokko, den Vereinigten Arabischen Emiraten, dem Irak, dem Sudan und dem Jemen nahmen daran teil. Sie interessierten sich vor allem dafür, ob Israel kurz davor steht, einen Impfstoff gegen das Coronavirus zu entwickeln.

Das Briefing wurde von Beamten des Außenministeriums, des Gesundheitsministeriums und der IDF gehalten, die die israelische Vorgehensweise im Umgang mit dem Virus erläuterten.

Die Teilnehmer zeigten großes Interesse an den israelischen Erfahrungen. Sie dankten dem Außenministerium für die Organisation des Briefings. Einige fragten nach den Auswirkungen von Hitze auf die Infektion. Andere fragten nach den israelischen Bemühungen zur Entwicklung eines Impfstoffs. (Siehe: Auf dem Weg zu einer Medizin gegen das Coronavirus?”)

Arabische Journalisten aus dem gesamten Nahen Osten unterhalten sich mit dem israelischen Außenministerium.

Einige der Fragen bezogen sich auf technische Aspekte der Bewältigung:

  1. Kann die Herdenimmunität ein wirksames Mittel zur Bewältigung von Corona sein? 
  2. Ist der Ansatz, in allen Krankenhäusern spezielle Corona-Stationen zu eröffnen, der richtige Ansatz?

Mehrere Teilnehmer bezeichneten das Virus als gemeinsamen Feind und waren der Meinung, dass der Umgang mit ihr die Völker der Region eint.

Hassan Kaabia, stellvertretender Sprecher des israelischen Außenministeriums für arabische Medien:

“Die Corona-Epidemie macht keinen Unterschied zwischen den Menschen und kennt keine Grenzen. Im Außenministerium haben wir uns dafür entschieden, die israelischen Erfahrungen im Umgang mit der Epidemie mit der arabischen Welt zu teilen. Wir freuen uns über das große Interesse, das das Briefing ausgelöst hat, und über die große und aktive Beteiligung, die es erhalten hat”.